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stillen und abgelegenen (Zolombieres, um, Seinem Her-en folgend, zu besuchen die nun schon alte, zurückgezogen
die Augen über die wahren, tiefliegenden Ursachen der einge-tretenen und verschuldeten Landes-Kalamität. In dieser Züch-tigung wurde er geheilt von den damals noch großen Borur-theilen der Geburt, des Standes und Ranges, und sein Blickund Urtheil wurden klar, den wahren, bleibenden Werth desMenschen fortan nur da zu suchen, wo er allein, abgesehenvon äußeren Begünstigungen, zu finden ist, in persönlicherWürdigkeit und Tüchtigkeit. Das schmachvolle Joch einer ei-sernen Zeit, welches sein freier Racken nicht zu tragen vermochte,erfüllte seine Brust mit der stillvcrbvrgenen Gluth der Rachegegen die höhnenden Fremdlinge, die sein theurcs Baterlandschändeten. Mit Begeisterung las er die elastischen Schriftender Alten. Das Hcrocnbild Friedrichs des Großen senkte sichin seine Seele, und sein biederer Bater, *) ein ehrwürdigerVeteran aus der Zeit des siebenjährigen Krieges, nährte die lo-dernde heilige Flamme in dem Herzen seines sich immer hoff-nungsvoller entwickelnden Sohnes. Ernst, in sich gekehrt undbrütend, ging er einher; die buschigten Brauen über seinenscharfen, fixirenden Augen senkten sich immer tiefer, und ein Rit-ter wie Ulrich von Hutten und Franz von Sickingcn, warHermann sein Held und Ossian sein Licblingsdichter. So ge-sellte er sich in Gesinnung und Richtung, ohne es ahnen zukönnen, verborgen den größeren Männern bei, die unter demDrucke einer läuternden Zeit für eine bessere sich stählten,und als diese gekommen war, des unterdrückten VaterlandesHelden und Retter wurden. Wer die Geschichte der Wie-dergeburt des Preußischen Staates in ihrer leisen Einlei-tung, in ihrer kräftigen Entwicklung und ihrer weisen Er-
") Der alte Obrist von Witzleben lebte damals als Director der Gewehr,fabrik mit seiner Familie zu Potsdam und da ich die Düngern Kinder der.selben, als zu meiner Gemeinde gehörig, im Christenthum unterrichtete,so sah und sprach ich im väterlichen gemüthlichen Hause oft den dama.ligen Lieutenant, nachherigen General und Kriegsminister von Wihleben,und schon damals knüpften wir das Band der Freundschaft.