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Die bis dahin siegreiche, bis zuletzt nach tapfere Macht desFeindes zerbrochen, die, welche ihn besiegt hatte, neu belebt.König Friedrich Wilhelm !II. aber zog sich zurück; Er fühltedas Bedürfniß eines Lob- und Dankfestes, und das Ver-langen, dasselbe zu feiern, treibt Ihn von dem siegreichenKampfplatze und von der jubelnden Stadt Leipzig fort nachSeiner Haupt- und Residenzstadt Berlin. Mit den dank-baren Bewohnern betet Er im Namen und in der SeeleSeines treuen und geretteten Volkes in der überfüllten Hof-und Domkirchc. Man stehet Ihn wieder, ganz anders, alsman Ihn vorher sah, auf der Sonnenhöhe des Glückes;aber Sein Gang, Seine Haltung, Sein Blick, Sein Grußist noch ebenso, wie sonst; Er ist derselbe geblieben. SeinHerz ist voll von Dank gegen den Allmächtigen, der Seinund Seiner Nation schweres Leid gnädig gewendet und denSieg gegeben. Er betet, wie Er es im Stillen gethan, nunöffentlich im Angesicht der Gemeinde und mit derselben.Das ist Sein Erstes; Sein Zweites: Er eilt allein, schlichtund einfach, wie immer, nach Charlottenburg. Er betrittden stillen, ruhigen Garten. Hinter Ihm ist eine siegreicheArmee und ein jubelndes Volk; aber — Er sieht nicht diedankenden Heere, Er hört nicht das Schmettern der Trom-peten, das Wirbeln der Trommeln, in Seiner Seele lebtund treibt was Anderes: Er nimmt den von Fichten undTannen beschatteten Weg, den Ihm wohl bekannten, vonIhm oft gegangenen Weg zum Mausoleum der Heimgegan-genen Luise. — Er ist stiller noch, wie sonst; Er entblößtSein Haupt und legt auf den Sarg der Allgeliebtcn denLorbecrzweig, den Er mitgebracht hat. Er verweilt
*) Diese redende Handlung und Thatsache ist rein poetischer Na-