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Orden stiftete und wie zugleich Seinen, Herzen ein besseresGenüge thun, wie das schöne Geschlecht ritterlicher und hö-her ehren, als wenn Er den eben des weiblichen Geschlech-tes wegen gestifteten Orden den Luisen-Orden nannte?Zum Beweise, wie wcrth und wichtig Ihm die Sache selbstwar, die Er im Auge und im Herzen hatte, wählte Er zurGründung den Tag, welchen das ganze glückliche Vaterland,als einen Tag der Freude und des Segens, so oft er wieder-kehrte, feierte, den 3tcn August 1814. So wie Er am Ge-burtstage der Königinn das eiserne Kreuz, so stiftete Er andem Seinigcn den Luisen-Orden, und dachte bei jenem unddiesem an Seine unvergeßliche Heimgegangene Gemahlinn.Beide haben dieselbe Tendenz, beide athmcn denselben Geist;was der eine für das männliche Geschlecht ist, soll der anderesür das weibliche sein; beide sind aus des Königs Innerstemhervorgegangen und man erkennt daran Ihn, wie den Bauman seinen Früchten.
„Als," sagt der Königliche Geber dieser Stiftung beiGründung derselben, „die Männer unserer tapferen Heerefür das Vaterland bluteten, fanden sie in der verpflegendenSorgfalt der Frauen Labsal und Linderung. Glaube undHoffnung gab den Müttern und Töchtern des Landes dieKraft, die Besorgnis; um die Ihrigen, die mit dem Feindekämpften, und den Schmerz um die Verlorenen durch aus-dauernde Thätigkeit für die Sache des Vaterlandes zu stil-len, und ihre wesentlichen Hülflcistungcn für den großenZweck wurden nirgends vermißt. Unmöglich ist es, dieseHandlungen des stillen Verdienstes bei Allen öffentlich zuehren, die ihr Leben damit schmückten; aber wir finden esgerecht, denjenigen unter ihnen eine Auszeichnung zu ver-II. m , l