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und vornehmsten nicht, mehrere Tage durch die Woche, sooft die Reihe an sie kam, beschäftigt, Ordnung und Unter-ordnung in diesen Verpflegungsanstalten zu erhalten, undwelche Verwundeten in dieselben nicht aufgenommen wurden,fanden freundliche Ausnahme und angemessene Wartung inPrivathäusern. Jede Mutter, jede junge Gattinn, jedeSchwester, jede Braut, war bewegt und liebevoll um denKranken beschäftiget und dachte dabei an den mit in denKrieg gegangenen Sohn, Mann, Bruder, oder Bräutigam.Neu angekommenen Verwundeten eilten sie entgegen mitwarmen, erquickenden Suppen, und ein reines, bequemes La-ger wartete ihrer. Man machte keinen Unterschied zwischenFreund und Feind; auch dieser, wenn er gefangen, krank,oder verwundet gebracht wurde, fand eine freundliche Auf-nahme und Pflege. Die wahre Menschenliebe kennt keinenUnterschied und die Geschichte von dem barmherzigen Sa-mariter ist nicht vergebens gegeben. Selbst da, wo die Auf-wartung lästig, ekelhaft und gefährlich war, bei Lazareth-,Nerven- und Faulsiebern, bei Amputationen der Arme undFüße, siegte Liebe und ihr erbarmendes Mitleid über wi-drige Gefühle der Natur. Das weibliche Geschlecht ist inseinem wahren Element, wenn es helfen, erleichtern, Schmer-zen stillen und Theilnahme beweisen kann- Weßhalb die ver-gleichungsweise besten Kranken-Anstalten diejenigen sind, wel-chen barmherzige Schwestern vorstehen. Das Herz dictirteund trieb hier, und Alles, was in Liebe aus demselbenkommt, ist zart und gut. Die wahre Liebe ermüdet nie,sie ist und bleibt immer frisch und warm, und mit Rechtwird das Weib die Gehülsinn des Mannes, die um ihn ist,genannt. Um die verwundeten und kranken Krieger, dievon den Schlachtfeldern ankamen, waren während des Kric-