Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
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mahlinn, so daß es sich mit allen Seinen Gedanken und Ge-fühlen verschmilzt, Ihn begleitet, im Hinblick auf Sie Ihmvorschwebt, und daß Er etwas Wesentliches vermißt da, woEr es nicht erneuert und angefrischt hat. Dieß macht Ihnnicht mehr traurig und verstimmt, Er ruft es zurück, indemEr das Ehrenfest braver Männer feiert. Zeit und Ewigkeit,das was jener und dieser angehört, fließen bei Ihm zusam-men, und in diesem Zusammenhange steht Er ernst und hei-ter da. Er verknüpft und hält beieinander, was der ge-wöhnliche Mensch, der die niederschlagende Vergangenheit gernvergißt und sich berauscht in der Gegenwart, ihren Ehrenund Freuden hingiebt, trennt. Wenn der Hochselige hierliebenswürdig und unter allen Umständen treu und bestän-dig erscheint als guter Mensch, so tritt nicht weniger derHerrscher darin ehrenfest hervor. Mit Seiner bessern Ein-sicht kommt Er entgegen und man versteht Seine Befehle.Er verschweigt nicht, was Ihn bewegt, und sagt, wiewohlEr sonst zufrieden ist, was Er vermißt und wie Er es gernhätte, wenn Er sich erbauen soll. Aber gerade in diesemStücke wurde der König von Seiner Umgebung am Meistennicht verstanden; sorgfältig und mit einer gewissen Aengst-lichkeit wich man allen Vorstellungen und Erinnerungenaus, die man für niederschlagend hielt; und auch darin hates seinen Grund, daß Er so wenig sprach.

Uebrigcns hat das eiserne Kreuz alle die Wirkungenhervorgebracht, die es hervorbringen sollte, zum offenbarenBeweise, daß in ihm selbst und in seiner symbolischen Be-deutung das Leben liegt. Je seltener es ist, desto höher stehtes in der öffentlichen Meinung, und der Geist der Nationschätzt es um so mehr, als man es in seinen verschiedenen