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schließungsweise seine Bestimmung erhielt. Wie gefesselt voneisernen Ketten, in unwürdiger Knechtschaft und schimpflicherAbhängigkeit, erlag damals unser und das gesammtc deutscheVolk unter der Uebermacht eines stolzen, höhnenden Fein-des. Der zweideutige Frieden, welcher nach einem unglück-lichen Kriege die Hälfte unseres Landes raubgierig verschlang,gab uns seine Segnungen nicht; der planmäßig berechneteUebermuth schlug in seinen unaufhörlichen, erschöpfenden For-derungen noch tiefere Wunden, als der Krieg selbst. DasMark des Landes ward ausgesogen; mitten im Lande hausteder Feind; in seinem Besitze blieben die Hauptfestungen; ge-lähmt war der Ackerbau; gehemmt die Freiheit des Handels;verstopft jede Quelle des Erwerbes und Wohlstandes; dasganze Land und Volk ein Raub der Verarmung! Die pünkt-lichste Erfüllung eingegangener Verbindlichkeiten änderte die-ses schreckliche Loos nicht. Die reinsten Absichten wurdendurch Uebermuth und Treulosigkeit vereitelt und Alles ver-einigte sich, uns langsam zu verderben. Und so kam end-lich nach langen siebenjährigen Erduldungen und zahllosenLeiden der ernste, große Augenblick, wo zwischen einem ehren-vollen Frieden oder ruhmvollen Untergange keine Wahl, keinAusweg mehr war, wo das Ganze auf den entscheidendenPunkt gekommen und gestellt war, lieber Alles, auch dasLetzte hinzugeben, als noch länger einen solchen unwürdigenZustand zu dulden, lieber ehrenvoll zu sterben, als noch län-ger ehrlos zu leben. So hart, so gewaltig, so eisern wardie Zeit, als, ihre Schwere tief empfindend, und die Kraft,die ihr entgegengesetzt werden mußte, wohl berechnend, alssinnreiches Symbol das eiserne Kreuz gestiftet ward. Doches erinnert nicht bloß an eine eiserne Zeit, es ist noch mehrauch ein Siegel und Unterpfand der geistigen, muthigen