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am Arsenal, dem Palais des Königs gegenüber. Ihm, dernichts davon wußte, siel dieß auf. Nachdem Er es erfah-ren, ließ Er ihnen sagen, sie möchten mit ihren Kameradenzusammen in's Schloß kommen. Mitten trat der stattlicheHerr unter sie, und den treuen Landcskindcrn schlug lauterdas Herz, als sie ihren rechtmäßigen König sahen. Um-geben von Menschen, die es redlich meinten, dankte der Kö-nig nun mit beredter Zunge für die Beweise treuer Anhäng-lichkeit; sprach von dem Unglücke verhängnißvoller Zeit, undcrmahnte die tapfern Markancr, treu ihrem geleisteten Sol-dateneide dem neuen Herrn gewissenhaft zu dienen. Esherrschte eine feierliche Stille in dem Saale und Jeder sahinnig und wahr den König an. Seine Rede, wie Seinganzes Wesen, machte einen tiefen, unauslöschlichen Eindruck,und wie Er sich entfernt hatte, konnten vor Rührung diebraven Männer nicht sprechen. Die anwesenden Adjutantenredeten mit ihnen, überreichten Jedem im Namen des Kö-nigs ein angemessenes Geldgeschenk, auch wurden sie von denumhergehenden Königlichen Lakaien anständig mit Erfrischun-gen aller Art bedient.
Vorzüglich hat diese gegenseitige Liebe und Anhäng-lichkeit genährt und erhalten der Oberpräsident von West-phalen, der wirkliche Geheimrath, Freiherr von Vincke.Eine edle Natur, wie es in dieser Wahrheit, Einfalt undFülle, wenige giebt. Da hier von Westphalen die Rede ist,so stehe hier episodisch, wenngleich nicht ganz sincronistisch,ein kleines Denkmal auf dem noch frischen Grabe des Ehren-mannes, der viele Jahre die belebende Seele dieses Landeswar. Schon Nicmcycr nannte ihn, auf dem Pädagogium zuHalle gebildet, einen seiner trefflichsten Schüler, und Heinrich