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unvorsichtig in der Aeußerung, woher auch wohl die Härte,womit der Französische Kaiser verfuhr. Unter vielen rüh-
Jm 4ten Theile S. 132—133 heißt es:
„Halten wir auch die Herren von der Schreiberei nicht ganzsonderlich in der Estimatio», so schlug uns doch jederzeit dasHerz, wen» wir an den König dachten. Ja gegenwärtig schlägtmir mein Herz in meinem Leibe, da ich Seinen Namen aus-spreche. Denn der König, der König muß sein, und nicht einBuchstabe darf abgenommen werden von Seiner Macht, undvon Seinem Ansehn und von Seiner Majestät. Es ist der aller-oberste General, er der allerhöchste Richter, und der gemein-schaftliche Vormund. Denn es arrivircn mitunter Sachen, indenen man sich nicht selbst helfen kann und nicht zu rathenweiß mit seinen Nachbarn. Da ist es denn Zeit, daß man denKönig anruft in der Noth. Aber wie ein ordentlicher Menschden lieben Gott nicht um jede Bagatelle belasten mag, als zumBeispiel, wenn einem der kleine Finger wehe thut an der lin-ken Hand, sondern wo die Creatur nicht mehr ein noch ausweiß, da schreiet sie zu Ihm: also soll der König nicht ange-schrien werden um jeden Groschen, der mangelt, sondern inder rechten Noth allein; aber zu allen übrigen Tagen soll mannur sein Herz erfreuen und erquicken an dem Könige. Den»Er ist das Abbild Gottes auf Erden. Zum Pläsir ist uns haupt-sächlich der König gesetzt und nicht zum Hans in allen Gassen.Aber wo nun der Geängstetc und Bedrängte keinen Rath mehrweiß, da thut er sich aufmachen und steckt Brod und sonstigenProviant zu sich, und thut viele Tage gehen. Und endlichstellt er sich, an Ort und Stelle, vor das Schloß und hebtsein Papier in die Höhe, und dieses sichct der König undschicket einen Lakaien oder Heiducken, oder was für Kramereioder Package er sonst um sich hat zu seiner Aufwartung, her-unter und läßt sich das Papier bringen, und liefet es und hilft,wenn Er sonst kann. Wenn Er aber nicht Hilst, so stehet nichtzu helfen, und das weiß dann der arme Mensch, geht still nachHause, und leidet seine Noth wie Schwindsucht und Abneh-mungskrankheit. Sie sagen: Er mache sich nichts aus den Leu-ten! — Dieses ist aber eine grobe Lüge; Er hat die Untcrthanen
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