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geschwungen. Die verlorene Höhe kann er nur durch Bil-dung, durch Religiosität und Kirchlichkcit wieder erlangen.So dachte und handelte in allen Stücken der unvergeßlicheHerr, und die Folgezeit hat Seine Maßregeln als zweckmäßigegerechtfertigt.
Der König fand den besten Ableiter für Seine Schmer-zen in der Thätigkeit und in Bestellung der Saat für dieZukunft. Er war in Seiner Art heiter und zufrieden. We-niger war es die Königinn. Hier tritt Ihre weibliche Na-tur hervor und macht sich geltend. So lange Sie in Kö-nigsberg und Mcmcl gewesen, befand Sie sich in einer Span-nung, die alle Kräfte in Anspruch nahm. Nachdem Sic wie-der nach Berlin zurückgekehrt war, ließ diese Spannung nach.Sie verglich natürlich Ihre vorige Lage mit Ihrer jetzigen,und die Vergangenheit war glänzender, als die Gegenwart;Ihr war zu Muthe, wie einem Wachenden, der angenehmeTräume gehabt hat und das Gcgentheil von ihnen in derWirklichkeit findet. Der König, aufmerksam besonders aufDie, welche Ihm über Alles Werth und theucr war, unterließNichts, was Sie aufheitern konnte. Ihr Geburtstag wurdeals ein Familienfest zutraulich und nachher in dem weißenSaale des alten Königlichen Schlosses prächtig durch ein 1svtmm gefeiert. Aber die trüben Ahnungen, die Sic frühergehabt hatte, kehrten zurück und mitten in dem Jubel derGlückwünsche sagte Sic zu einer vertrauten Freundin»: „Mirist es so, als wäre es das Letztemal, daß ich meinen Ge-burtstag feiere. Ich bin dankbar für alle Beweise der Liebeund Theilnahme; aber ich weiß nicht, wie es mit mir ist,ich kann mich nicht mehr so freuen, wie sonst".
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