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begann; die Zeit dazu schien nicht die rechte zu sein. Alleslag in Bruchstücken chaotisch in- und durcheinander und derübcrmüthige Gegner, wie er das Land und seine Bewohnerausgesogen hatte, druckte sortwährend durch unerschwinglicheContributioncn, die er mit unerbittlicher Härte forderte.Die Sache fand darum vielen Widerstand, den die Gegnerlaut aussprachen. Aber der König ließ sich nicht irre ma-chen. Wie fest in Seinen Grundsätzen Er mit Unwillen dievorgeschlagene Erklärung des Staatsbanquerotts zurückge-wiesen*), so war Er, unterstützt von einem guten Ge-wissen und lebendigen Vertrauen auf Gott, ruhig in Sei-ner Hoffnung; Er wußte, daß alles Heil vom Geiste undseiner Bildung ausgehe, und daß die geistige Welt überdie körperliche am Ende den Sieg davon trage. Solchenehrenvollen Sieg herbeizuführen und dazu die vorbereitendeEinleitung zu treffen, war Sein Tagwerk; einsichtsvolle,tiesblickende Rathgeber standen Ihm zur Seite. Gedankenund Gesinnungen läutern, regieren und bestimmen den Men-schen; es kommt nur darauf an, daß diese Gedanken undGesinnungen gut sind, und hat man dieß erreicht, so ist derErfolg gewiß. Nicht durch seine geographische Lage, nichtdurch seine physische Größe, nicht durch seine Reichthümcr, —durch Intelligenz hat der Preußische Staat sich cmpor-
*) ,,Jch kann," das sind seine eigenen Worte, „unglücklich sein;aber keine Macht kann mich zwingen, unredlich zu handeln.Unglücklich genug, daß meine Unterthancn so viel gelitten ha-ben. Gott soll mich bewahren, irgend Etwas zu thun, wo-durch ich sie und ihre milden Stiftungen um das Ihrige bringe.Wenngleich die jetzige Zeit böse ist, so kann und wird sie mitGotkes Hülfe doch besser werden."