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in Bereitschaft lagen. Noch lange sprachen die gekröntenHerrscher und der Großfürst, währenddem das glänzende Ge-folge in ehrerbietiger Entfernung stand, unter gegenseitigenHöflichkeitsbezeigungen miteinander, und sie umarmten sichzu verschiedenen Malen herzlichst. Der Russische Kaiser undConstantin bestiegen das für sie bestimmte prächtige Schiff;die übrigen dazu Gehörigen die andern Kähne. Man stießab und unter dem donnernden, lange anhaltenden Hallenund Verhallen der Kanonen fuhren durch die schäumendenWellen in harmonischen Rudcrschlägen die Russischen Schiffevorüber und weiter. Napoleon blieb mit entblößtem Haupteso lange am Ufer stehen, bis die kaiserliche Barke die Mittedes Stromes erreicht hatte; dann schwenkte er zum Abschieds-gruße nochmals seinen Hut, empfing in tiefen Verbeugungendie gegenseitige Erwiederung, bestieg seinen arabischen Schim-mel und galloppirte nach seiner Wohnung zurück.
Die beiderseitigen Garden waren inzwischen wieder ab-marschirt, die Russischen in das Lager zurück, die Franzö-sischen nach Königsberg, um dort mit ihrem Kaiser beisam-men zu sein, und die kurz vorher erfüllten Straßen derStadt waren nun wieder öde und still. Es hieß aber:Nachmittags würden noch andere Französische Feldtruppenaus dem Lager in die Stadt rücken. Es mochte etwa 3 UhrNachmittags sein, als die angesagten Französischen Feldtrup-pen, die sogenannte Löffclgarde, bei dem Quartier ihresKaisers vorüber in die Stadt einzogen; kleines beweglichesVolk und nicht zu wohl accostumirt. Die ganze Breite derStraße war von ihnen eingenommen, und sowie sie dasHaus des Kaisers hinter sich hatten, liefen sie, Gewehr über,pSIe-rnöle durcheinander wie die Ameisen. In diesem