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2,2 (1845)
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lange, so kehrten beide Monarchen zu Pferde auf demselbenWege zurück. Napoleon war im einfachen grünen Rockemit dem kleinen dreieckigen Hute, wie man ihn gewöhnlichabgebildet flehet. Sein Auge war scharf, messend und ernst,auf die Russischen Garden gerichtet. Man ritt langsam;seinen Mund umspielte ein ganz eigenes feines Lächeln.Am rechten Flügel der Russen angelangt, hielt Napoleonsein Pferd an, und schien, nach den höflichen VerbeugungenAlexandcr's und Constantin's, verbindliche und angenehmeAeußerungen über die Russischen Truppen zu machen. Eswar eine interessante Scene, drei verschiedene hochgestellteMänner, den mächtigen Französischen, den gewandten Rus-sischen Kaiser, und den Großfürsten mit seinem asiatischenGesicht und Wesen, nach blutigem Kampfe in diplomatischartiger und höflicher Weise in dieser Gruppirung unter sol-chen Umständen zu sehen. Nachdem dieß vorüber war, zogder Kaiser Napoleon aus der Westentasche ein Ordenskrcuzhervor. Auf das Commando Constantin's trat der rie-senartigc Flügelmann hervor, und der Französische Kaiserreichte es ihm unter verbindlichen Aeußerungen, die er diesemund dem ganzen Corps machte. Als dieser das Zeichen derEhre und Tapferkeit zum Andenken im Namen Aller em-pfangen hatte, ertönte von allen Seiten ein donnerndesHurrah bei dem Wirbeln hundertfältiger Trommeln, undder Frcudenschall der Militairmusik stürmte dazwischen. Diebeiden Kaiser reichten sich brüderlich die Hände, Constantinlächelte faunenhaft, und Alle ritten langsam nach dem Quar-tier Alcrander's, wo sie abstiegen und in welches dieser seinenkaiserlichen Freund zum Frühstück hineinführte. Nachdemsie solches eingenommen, kehrten sie zurück, bestiegen wiederdie Pferde, und ritten an dem Memelstrom hinab, wo Barken