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brüder haben mit Ihnen gewirkt. Sie haben dadurch in denBerlinern den Geist erweckt und erhalten, in welchem allein
höher; doch gehört auch zu ihnen der Probst Hanstein und seinName wird immer, wenn jener Zeit gedacht wird, unter denwürdigen Geistlichen in Ehren gedacht werden. Er war ein-Mann, der theologische Bildung und Popularität glücklich mit-einander verband. Er war ein vorzüglicher Prediger, den dergemeine Mann und der Gebildete gern hörte. Die praktischenWahrheiten des Christcnthums trug er in einer angenehmenSprache zeitgemäß mit einem sonoren und wohlklingenden Or-gane so vor, daß er, vorzüglich früher, in Tellers, seines Amts-vorgängcrs, Zeiten, leerer nun eine volle Kirche hatte. Er.war ein Mann des Volkes und in seinem menschenfreundlichenCharakter, wiewohl er in complicirten Acmtern lebte und wirkte,und seine Zeit und Kräfte sehr in Anspruch genommen waren,doch immer bereit, Zedermann zu helfen. In der schwerenZeit I8W 1812 gab es viele Unglückliche; aber fast jedeCollecte übernahm er, und sein geliebter, Vertrauen erweckenderName stand immer an der Spitze. Er war in dieser Beziehungsehr glücklich, und dicß wohl fühlend, und von dem Weihrauch,den der große Hause ihm streute, berauscht, nahm er eine ge-wisse Gravität an, die zu seiner körperlichen Kleinheit nichtgut passc-n wollte. Der schlichte und einfache, aber besondersin früherer Zeit satyrische und humoristische Schleicrmachermachte bei jeder Gelegenheit diese Würde, wo ihm und seinemscharfen Geiste nicht genug dahinter war, lächerlich, und inseiner geharnischten Schrift gegen den G. O. I. R. Schmalzsagt er unter Anderem: ,,cs blieb mir in der bangen Stunde (woer und Hanstein, citirt, vor dem Französischen Gouverneur inBerlin standen) nur der einzige Trost über, de- und wehmü-thig hinzublicken nach dem strahlenden Haupte unsers allver-ehrten Herrn Probstes Hanstein." Uebrigens gereicht es dem-selben zur unvergäyglichcn Ehre, daß er in der gefährlichenZeit in seinen Predigten Liebe, Treue und Anhänglichkeit fürden rechtmäßigen König, Sein Haus und Seine Sache, mitgroßer Gewandtheit und Freimüthigkeit zu stärken und zu be-