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2,2 (1845)
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in Seinein Tone etwas Eigenes, Bezeichnungrcichcs, gelegen.Wahrscheinlich dachte Er in Schmerz an die Seinem Hauseangestammten alten Provinzen, die Er abtreten sollte. Un-fähig, sich zu verstellen, war Ihm in dieser Nähe nicht wohl.Er antwortete noch kürzer, als es Seine Gewohnheit war, dochstets fest und männlich. Napoleon nannte nachher dieß:stätsch."Er und seine Wahrhaftigkeit blieb in jedem Augenblick, auchdem vcrhängnißvollen, sich selbst treu. Er überließ lieberdie Unterhaltung Seiner gewandten Gemahlinn, die bei al-ler Treue und Unschuld des Charakters mehr die Sprachein Ihrer Gewalt hatte und sich leichter in beliebte Formengewandt schmiegen konnte. Mit vieler Klugheit vermied Siepolitische Corden, und ohne dem mächtigen FranzösischenKaiser zu schmeicheln, was Sie nicht konnte und wollte,sprach Sie viel und, Ihrer Ucberzcugung gemäß, mitAchtung und Wohlwollen von der damaligen Kaiserinn Jo-scphine. Der Kaiser war von der Königinn Luise ganz ein-genommen. Eine solche weibliche Anmuth und Würde warihm noch nicht vorgekommen. Seine Bewunderung wuchsmit jedem Augenblick und er sagte nachher zu Talleyrand:Ich wußte, daß ich eine schöne Königinn sehen würde, undich habe die schönste Königinn und zugleich die interessantesteFrau gefunden": ein Urtheil des Mannes, der zuvor dieKöniginn bei jeder Gelegenheit verhöhnte, sie als eine Jntri-guantinn schilderte und lächerlich machte, zum Beweise, daßSie Etwas besaß und Etwas in Ihr lag, was auchFeinde versöhnen und gewinnen konnte.

Nach dem unglücklichen Frieden von Tilsit, der demKönige die Hälfte Seines Königreiches nahm, und die andereHälfte in den Händen der Feinde ließ, so daß man sich nicht

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