Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
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kann auch hier sein. Niemand wünscht es so wie ich; dochWünsche sind nur Wünsche und noch keine feste Basen.Also Alles von Dir dort oben, du nie wankende Güte!Mein Glaube soll nicht aufhören; aber hoffen kann ich nichtmehr. Ich berufe mich auf meinen Brief, er ist mir ausder Seele geschrieben, Sie kennen mich ganz, wenn Sie ihngelesen haben, bester Vater! Auf dem Wege des Rechtesleben, sterben, und wenn es sein muß, Brod und Salzessen, das ist unser fester Vorsatz. Nie werde ich ganz un-glücklich sein; nur hoffen kann ich nicht mehr. Wer so vonseinem Himmel herunter gestürzt, der kann nicht mehr hoffen.Kommt das Gute o! kein Mensch kann es dankbarerempfinden, als ich es empfinden werde aber erwartenthu ich nichts mehr. Kommt noch größeres Unglück, so wirdes mich auf Augenblicke in Verwunderung setzen; aber beu-gen kann es mich nie, sobald es nicht verdient ist. NurUnrecht unserer Scits würde mich zu Grabe bringen; dochdahin kommen wir nicht, denn ich fühle es mit edlem Be-wußtsein, wir stehen bei Gott hoch. Sehen Sic, besterVater, so kann der Feind der Menschen nichts über michvermögen. Der König bleibt mit dem Kaiser vereint. Seitgestern sind sie in Tauroggcn, nur einige Meilen von Tilsit,wo der Französische Kaiser ist. Ich bin zu Ihren Füßenganz die Ihrige

Luis e."

Einige Zeit später schrieb Sie:

Bester Vater!

Mit uns ist es aus, wenn auch nicht für immer, dochfür jetzt. Für mein Leben hoffe ich nichts mehr. Ich habemich ergeben und in dieser Ergebung, in dieser Fügung des