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ihre Forderungen, vergessen können die Leiden und Drangsaleeines überwundenen, geschlagenen und doch treuen Volkes; hätteSie in den Genüssen und Zerstreuungen eines frivolen Ho-fes Trost, Aufheiterung und Vergessenheit gesucht und ge-funden: so würde Sic und Ihr Name in den Annalen derGeschichte, gleich andern hochgestellten Personen, in dem heim-suchenden Unglück auf einer gewöhnlichen, niedrigen Stufestehen, und die rechtrichtendc Nachwelt würde sich unwillig,mit gerechtem Unwillen, von Ihrem Bilde, wenn auch im-mer physisch schön, abwenden. Aber so ist und war Sienicht; Sie fühlte das Verhä'ngnißvolle in seiner ganzenSchwere, aber Sic trug es mit Demuth und Ergebung,mit Würde und der tröstenden Hoffnung: es werde unterGottes Leitung, den Sic von Herzen liebte, zum Bestendienen. Eben darin, daß der letzte Zweck der geschicktenHeimsuchung an Ihr erreicht war, so daß Sie auf der einenSeite ernst und in sich gekehrt war, und auf der andernruhig, menschenfreundlich und liebenswürdig blieb, erscheintund ist Sie wahrhaft groß, würdig, und christlich. Glück-licherweise sind die Briefe, in welchen Sie sich in dieser Zeitausspricht, zu der Geschichte gekommen, und in ihre Annalenaufgenommen, werden sie das lehrreiche und anziehende Bildder Königinn treu und wahr erhalten. *) Es sind, ohne daßSic den Gedanken hatte, daß sie jemals bekannt werdenkönnten, offene und redliche Herzensergüsse, gerichtet größ-tenteils an einen hochverehrten und innig geliebten Vater,den damals regierenden Herzog von Mecklenburg-Strclitz,
Referent hat sie aus einer authentischen Quelle und er stattetfür deren gütige Mittheilung auch hier seinen innigsten Dank ab.