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Seutfchtcmb I.
fahren beS StohernifuS. früher, als man bic SBclt ftillftchen ltubbic Sonne um biefelbe Ijerumiuanbeln lieft, wollten bie .ftimmelS=beredjnungeit nicht jonberlicti übercinftimmen; ba lieft Sto|iernifu8 bieSonne ftillfteljeu unb bie Srbe um fie herumnmubeln, uitb, fiefte!alle© ging nun uortreffiid). g-vüßer lief bie SBcrnunft gleicft herSonne um bie SrfdjeinungSwelt herum unb fudjte fie 311 beleuchten;.Staut aber Uiftt bie Sernunft, bic Sonne, ftiilftetjen, unb bie Sr=fdjeiuungäwclt brd)t fiel) um fie herum unb mirb bcicudjtet, je uadjbentfie in ben Söereid) biefer Sonne fontmt.
92 ad) biefen menigeu Sorten, momit id) bie Aufgabe,Sinnt« an=gebeutet, ift jebent begreiflich, baft id) benjenigen Äbfdjuitt feines j
iSitcbcS, worin er bie fogenannlcn ifjfjäuomena unb Soumcita ab= '
ijanbclt, für ben midjtigfteu Seit, für ben SDfittehpunft feiner i)JI)ito=foftftie halte. Staut mad)t nämlich einen ltnterfd)ieb swifdjen benSrfd)cinungcn ber Singe unb ben Singen an fid). Sa wir bonben Singen nur infoweit etwas wiffen föunen, als fie fid) unS bitrd) iSrfdjcinung htnbgebcu, unb ba alfo bic Singe nicht. Wie fie au unbfür fiel) fclbft fiub, fid) tutS geigen, fo Ijat Staut bic Singe, infofern j
fie erjcljeiucn, tfihanomcna, unb bie Singe an itnb für fid) SJoumena ‘
genannt. 9 ?ur bou ben Singen ai® Sßhänomcna föunen wir ctrnaSwiffen, nichts aber fünnen wir bon ben Singen wiffen als Shntmena.SlefUere finb nur problematifd), wir föunen Weber Jagen: fie ejriftieren,noch: fie ejiftiercn nid)t. 8“, baS SBort Stoumen ift nur bem SortPhänomen nebengefefd, um bon Singen, infoweit fie un§ erfennbar,fhrcdjeu §u föunen, ohne in unferem Urteil bie Singe, bie uit§ nid)terfennbar, 3U berühren. :
Staut hat alfo nicht, wie ntand)e Scljrer, bic id) nid)t nennen j
will, bie Singe itnterfdjiebeit in fßijftuomcna uitb Ofoumena, in Singe, '■
welche für uns ejeiftieren, unb in Singe, meldje für ltnS nid)t e£iftieren. !
SiefeS wäre ein irlänbifdjer 33 uli in ber 'ißfjitofaftljic. Sv hat nur i
einen ©reitsbegriff geben wollen. |
©ott ift nach ft'ant ein Sfounten. infolge feiner Argumentationift jenes traufceubcntale Qbealwefen, welche® wir bisher ©ott genannt,nid)tS aitbereS als eine Sröidjtung. SS ift burch eine natürliche t
3 'llufion cutftanben. Sa, Stant jeigt, wie wir bon jenem SJoumeu, j
bon ©ott, gar nidjtS wiffen fönitcn, unb wie fogar jebe fiiuftige '
^Beweisführung feiner Sjifteitj unmöglich fei. Sic Santefdjen SBortc:„Safjt bic .ftoffuuug jurüct!" fdjreibeit wir über biefe Abteilung berStritif ber reinen SScrnuuft.
Sd) glaube, man erläßt mir gern bie hofntläre Srörterung bieferPartie, wo „bon ben SBeweiSgriinben ber fhefulatiben Vernunft, aufbaS Safein eines hödjftcu SBefcnS 31t fcftlieften", gehanbelt mirb.Obwohl bie eigentliche SÖiberlcgung biefer SBemeiSgrünbc nicht bielSaum einnimmt unb erft in ber jwciteu .ftälftc beS '-Buche® 311111 '