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7 (1898) Deutschland : 1
Entstehung
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©cntfdjtanb 612 Siittjcr.

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nicht gern mit 58o§lo lonluriereit tuil£: fogar in ber jititgften $eit,roo bie Religion fo feljr gefcihrbet ift, bat er e§ serfdjmabt, fie burdjirgenb ein ettatanteS SBunber p itnterftüßen. SBietleidjt luirb er tuntjeßt an bei allen neuen Religionen, bie er auf biefer Erbe entführt,fid) auf gar leine heiligen Sunftftiicle mehr einlaffen, unb bie SBaf)r=fjeiten ber neuen Seljreit immer burd) bie Vernunft Bemeifeit, roa§aud) am seritünftigftcit ift. SBenigftenS Beim Saint=®imoiii§mu 8 ,meldjer bie ncuefte Religion, ift gar fein SBuuber üorgefalleit, au 8 =genommen ctma, bafj eine alte ©d)iteiberred)iinug, bie Saint=©itnonauf Erben fdjulbig geblieben, jeljn Qaljre nad) feinem ®obe üoit feinen©djülern Bar Bejaht tnorbeit ift. Rod) jelje ict), wie ber Sortrefflidjefßere Dliitbe in ber ©alle SCaitbout BegeiftrungSüott fid) ergebt, unbber ernannten ©emeiube bie quittierte ©cl)tteiberredjmtitg borfjält.Qtittge EßtcierS ftiißteit ob foldjent übernatürlichen geitgiiiä. ®ie©djiteiber aber fingen fdjon an 51 t glauben!

Snbeffeit, wenn bei ttit§ in ®cittfd)Ianb burd) beu fßroteftanti§=imt§ mit beu alten Sölirafclit aud) feljr Siele nnbere Sßoefie Serlorcitging, fo geiuanneit mir bodj mannigfaltigen Erfaß. ®ie fDieitfdjenimtrben tugenbljafter unb ebler. ®cr ijJrotcftantiSnutS hatte beitgiinftigften Einfluß auf jene Reinheit ber ©itten unb jene Strengein ber RttSitbui.tg ber Pflichten, meldje mir gemüfjnltd) SRoral nennen;ja, ber fßrotcftantiSniuS Ijat in ntandjen ©cmciitben eine Ridjtunggenommen, mobitrdj er am Enbe mit biefer SDdornI gaitg pfannnen*fällt, unb ba§ Ebangeliitin nur als fetjüne SJSarabel gültig Bleibt. 83e=fottberS feljeit mir jcltt eine erfreulidje Sßercinberuitg im Sebcn ber©ciftlidjen. 9Rit bem Solißat Serfdßuanben aud) bie frontuten llnpd)=ten unb 9Rönd)§lafter. Unter beit faroteftantifd)en ©entließen finbettmir uidjt feiten bie tugenbljafteften WenfdjeH, DReitjdjen, Sor benettfclbft bie alten ©toifer Refßclt hätten. ÜDian utufj 51 t guß al§ armerStubent burd) Rorbbeutfcljlanb manberu, um p erfahren, mieoielSügeitb, unb bamit id) ber ®ugcnb ein fdmneS SSeimort gebe, mie=Siet cuangetifdje SEugenb utaitdjntal itt fo einer fdjeinlofett Pfarrer*mohmntg 51 t finbett ift. ÜBie oft, be§ SSinterabeubS, faitb id) ba einegaftfreie Slufnaljute, id) ein grentber, ber leine anbere Empfehlungraitbradjte, aufjer baf; id) .fmuger hatte unb nüibe mar. SSeitit icl)bann gut gegeffen unb gut gcfd)lafcit hatte, unb beS 93iorgeit§ roeiterSteifen molltc, taut ber alte ißaftor int ©djlafrocl unb gab mir nodjbeit ©egen auf beu fföeg, meidjeä mir nie Itngliict gebracht hat; ttttbbie gutmütig gefdjmätiigc grau fßaftoriit ftcctte mir einige S 8 utter=Brüte in bie Xafdjc, meld)e mid) sicht niittber erquietten; ltnb infchmeigeitber gerne ftauben bie fdjbnen fßrebigertödjter mit ihren er=röteitbeit SBaitgcn ttub SBeildjenattgen, beren fdjiidjterneä getter noch tuber Erinnerung für beit gaitjeit SSintertag mein .fjers ermannte.

Snbem Sutljer beit Saß auefpracl), baß man feine 2cl)re nur® eilteS SKicvte. TU. 93b. 3