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conti an den spanischen Hof, In demselben Ver-hältnifs werden in den J. 1640, 1654 und 1676die Abgaben von Oehl, Kauf- und Verkauf, undanderer Gattungen erhöht, und alle veieintensich dahin, dem Handel den letzten Stofs zu ver-setzen.
Es ist zwar wahr, dafs durch die Entschei-dung v. 9. Aug 1695 eine feste und unveränder-liche Taxe auf den Handelsstand gelegt wordenist, allein dadurch ist er von außerordentlichenAuflagen nicht befreyt worden. In Mayland z.B. war die ordentliche Steuer 10000 Scudi, wel-che, den Scudo zu Lir. 5.10 gerechnet, Lir.55000 betrug. Allein die Steuer, welche die Stadtnoch darüber auflegte, betrug jährlich andereLir. 37500. Ein einziges Beyspiel wird hinreichen,die Wirkungen eines so verderblich verwickel-ten Systems, kennen zu lernen. Die Tuchhiindlerin Mayland hatten an ordentlicher Steuer zuzahlen Lir. 3014, an außerordentlicher L. 2040,zusammen 5054. Allein da diese Bürde in Ver-einigung mit allen andern Lasten unerträglichwar, so nahm das Gewerbe durch die Fluchtder Arbeiter ab, die Steuer mußte auf 3000 unddann Lir. 2000 herab gesetzt werden. Im J. 164cerfolgte die Erhöhung der Auflage aufs Oehl,darnach der Capitalwerth mit mehr als 27 vonhundert belegt werden sollte; man hat bewilligt,dafs statt der Gewerbsteuer 7 Lire von Stückgezahlt werde. Den Verfall dieser nothwendigenund wichtigsten Manufactur durch die erwähn-ten Ursachen hat J0I1. Maria Tridi im J. 1640,in welchem er schrieb , erwiesen : und von ihm