Uebel ein noch ärgeres herbey , bis aus ihrerAnhäufung eine gänzliche Hülflosigkeit, und dasgröfste Elend des ganzen Staates erfolgte.
Verschleuderung der S. Ambroshank , De-( putation der JMinister und Herabsetzungder Interesse aif 2 von Hundert.
§. 3 '*
Zu diesen Uebeln kam noch im J. 1688 diegrofse Verschleuderung der S. Arnbrosbank, sodal's die Regierung gezwungen war, zur Unter-suchung eines so reichen anvertrauten Schatzeseine Deputation zu ernennen; die Folge davonwar die Herabsetzung der Zinse auf 2 von hun-dert. „Die vorsichtige Liebe Euerer Excellen-„zen (sagt, der Senat zum Lobe der Regierungin den angeführten Gutachten) „hat sich der dem„Untergange geweihten Stadt erbarmet, ihr Heil„sich zu Gemüthe genommen, und eine Commis-,,sion der höchsten Staatsbeamten niedergesetzt,„welche den gegenwärtigen Uebeln, besonders„der S. Ambrosbank abhelfen sollte.“
Verfall der Gewerbe und des Handels .
§• 3 a -
Gleichen Schrittes .eilten zum Verfalle dieGewerbe und der Handel; dieses war schonsichtbar aus der Vergleichung, welche der Se-nat in seinem oft genannten Gutachten zwischenden vorgehenden Zeiten und der dermahligen La.ge aufgestellt hatte, und wobey er sich zugleich