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Maylands Steuerverfassung : mit Anm. nebst einer Darst. d. Steuerverfassung von Tirol
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nur das übrig blieb , was gegenwärtig den Fondder Generalpacht ausmacht, nämlich: Saliter,

Salz uud Waarenzoll.

Der Staat Pontremoli in Lunigiana ward im «J, 1650 veräussert, und im J. 1690 har. man inöffentlichen Ankündigungen die Lehen unter denKäufern beliebigen Bedingungen fcilgebothen,nicht nur die eröffneten, sondern auch die näch-stens heimfallenden. 19 er Garten des Castells,ein Allod von 5161 mayländer Ruthen, ward imJ. 1633 um 726000 Lire verkauft. So verkaufleman schiffbare Wässer, Häfen, Brücken , Brü-ckenzoll, Mauthen , Abgaben von Brod undWein und anderen Bedürfnissen, die zur Nah-rung des Volks gehören, und so tausend andereRegalien, wie es der königlichen WiedereinlÖ-sungs - Commission bekannt ist. Alles das dempersönlichen Interesse der Private Preis gegeben,wurde das Volk der Willkühr und der Peitschevon Personen überlassen, welche mit der öffent-lichen Macht nicht bekleidet waren, und welchein dem Geiste des öffentlichen Wohls und desköniglichen Dienstes nicht handelten. Auf derandern Seite war der Landesfürst mit seinen ei-genen Einkünften ohne aufserordentliche Auflageunvermögend der Nation in der Noth beyzuste-hen und ihren Bedürfnissen abzuhelfen.

Die schlechte Verwaltung der öffentlichenEinkünfte hat die Gemeinden in eine unerträgli-che Schuldenlast gebracht, und das Gleichge-wicht in ihrer W'irthschaft gestöhrt. y das Unver-mögen der Gemeinde zwang den Lande-'Stenseine Erbgüter zu veräussern, und so führte ein