tnit den Salz ,Handels-,Mühl-, Mahlsteuern, undden Fleischpfennig jährlich über 1700000 Gold-Scudi sich beliefen, dafs die aufserordentlichenEinquartierungen von J. 1607 bis 1623-mehr als4000000 Goldscudi betrugen, dafs aber über allesdiels als der Staat die Löhnungen, den Sold unddie Aushülfe für die Truppen nicht mehr erschwin-gen konnte, die Vorschüsse zu diesem Zwecke auf5000000 Goldscudi jährlich stiegen, dafs die un-berechnenbaren Schäden der gegenwärtigen Ein-quartierung über den schuldigen Betrag sich vomJ. 1607 bis 1623 auf mehr als 32000000 Goldscudibelief, dals die Kosten der Schanzgräber, der Och-sen der Vorspannwägen seit 1614, und hernach120000 Goldscudi ausmachten.
Personallasten und Auswanderung des Volkes.
§• 17 -
Die Wirkungen dieser unermefslichen Auf-lagen schildert die besagte Vorstellung, und führtdie unglaublichen Schulden an, in welche nachVerkauf und Veräusserung aller Güter und Hab-seligkeiten die Städte, Dörfer und Gemeindengerathen waren ; die beklagenswerte Lage derarmen dermassen gedrückten Landleute , dafsein nackter elender Handlanger eine Kopfsteuervon 10, 12, 15 und 20 Scudi zu zahlen gezwun-gen war; die übertriebenen, dem Grund undBoden aufgebürdeten Auflagen, dessen ganzerErtrag nicht hinreichte, die Hälfte der Lastenzu zahlen; die Auswanderung und die Fluchtfolglich Verlust unzählbarer Künstler, Handwer-