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Dazu hat beygetragen, dafs neben der gan-zen Monathsteuer noch beybehalten wurden dieDurchmärsche und Einquartierungen der Solda»ten , die Auflage für die beydeu Reitereyen, derVorspann für den Geschützzug, und überdiefsdie Abgabe von vierzehn Realien für die Kriegs-leute ; das war der Sold jener Militz , welcheFerd. Gonzaga im j. 154s errichtet , bestehendaus eilf Fähnlein oder Compagnien, jede von 46Lanzen. Die Abgabe betrug £0699 Lire. Hiezukam noch die Auflage für die ordentliche Reite-rey des Staates , d. i. andere 30000 Lire beyläufig.
Den Maf'stab zur Vertheilung dieser Aufla-gen nahm man von der Salz- und Pferdsteuer,wo diese bestanden , allein nach einem derge-stalt verwickelten Verhälmifs, dafs die Gleichungdesselben äufserst schwer war. Denn die Pferd-steuer war eine zufällige Auflage im Verhältnifsder gröfseren oder minderen Zahl der in einemOrte mehr als im andern eingelegten Pferde ;und die Salzsteuer bezog sich auf die zu jenerZeit vorhandene Bevölkerung, im Verhältnifs zudieser und nicht zu der wirklich vorhandenenBevölkerung ist einer jeden Gemeinde eine be-stimmte Quantität Salzes zur Abnahme angewie-sen worden. Nun wo die Pferdsteuer bestand,so werden die Auflagen mitzwey Drittel der be-sagten Steuergetheilt und mit einem Drittel nachdem Salztarif: und wo die Pferdsteuer wie indem Herzogthum May fand nicht statt fand, wur-den die Auflagen getheilt nach dem Salziarif.In den Grafschaften Como und Vigevauo legte