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zolle und Abgaben, daher Tausend andere Artendas Geld aufzubringen , und die Schatzkammerzu bereichern. Mayland, Como, Favia, Lodi,Cremona gegenseitig Feinde, verfuhren auf die-se Art. Das ärgste aber ist , dafs alle unter ei-ner Oberherrschaft vereint, und zu einem Staats-körper verbunden in einem jedem dieselben al-ten Gesetze und Gewohnheiten beybehaiten wor.den sind, dergestalt, dals der Herzog von May-land mit dem Fürsten von Favia, und dieser mitden Grafen von Como, Lodi und Cremona, ewigim Kriege lag. Letztlich muis noch bemerktwerden , der erbliche Hafs zwischen dem Adelund dem Volk, besonders in der Stadt Mayland,woraus so viele Veränderungen in dem politi»sehen System der besagten Stadt erfolgten. Ausdiesem voraus geschickten kurzen Begriff erklärtsich leicht die Ursache der ungleichen Verthei-lung der beygemessenen einzelnen Beträge zurBezahlung der Monathsteuer. Aus einem (ccra«sulta) Bericht des Stadtanwalds und der zwölfMarktrichter Qdodici di provisione ) vom l.Mär^J577 lernen wir, dafs der betreffende Betrag von120030 Scudi von der Stadt folgendermassen ver-theilt wurde.:
Auf das Salz 38333 Scudi, 66 Soldi; auf dasMahlen von einem jeden Malter Weizen, 46Soldi; von einem Malter Roggenmehl 12 Soldi;von einem Malter Hirse 10 Soldi ; von einemPfund Fleisch 2 Ffennige,
Das abgehende wurde hernach verlegt aufden Morgenackerland (pertica) oder Grundstü-cke, sowohl der Burger als der Landleute,