'richtS in Höningen mit Johann Bmggrafen von Hammersteitt hatten, welcher da»hin geschlichtet ward, daß Gerlach allein die Gerichtbarkeit zu Höningen, undJohann zu Niederhammerstein haben sollte, u.s w. Eine andere Urkunde v.8. Ott. 1269. belehrt uns, daß Gerlach von Isenburg (»u/n, sie ^b-en'./ett) Stifter der Arenfelstschen Linie, obigen Heinrichs Sohn, der von 12.59. bisIZOZ. vorkommt, einen Streit mit dem Kapitel von St. Simeon in Trier hat»te, weil er demselben seine Weine in Höningen, auch einen Theil der Weinberge,worauf er sein Schloß Arenfels gebaut,») weggenommen, und viele andre Belei»digungen zugefügt harre. — Dieser Zwist warb zum grossen Vortheil des Kapi-tels, und zu nicht geringer Demürhigung des Dynasten beygelegt; wobei) sein Va»ter Heinrich von Isenburg, und Bruno von Braunsberg, sein Blutsverwand,ter, Zeugen waren,-"- Eben dieser Gerlach gab im 1. 1259 d. 7 August derGra»sin Mechtild von Sayn die Versicherung, daß er ihr von seinein Schloß Aren-fels keinen Schaden rhun wollte. Die Urkunde ist datirt von Andernach. — Nachdem ,664. erfolgten Tode des Grafen Emsts V0N Isenburg gab der Kurfürstvon Trier die Herrschaft Arcnfels zum Lehen.
(Zu S. 19.)
Laag oder Lach stiftete im I. IO9Z. Heinrich, Pfalzgrafbey Rhein, undOomNm ,/e mit der Bewilligung und dem Zuthun seiner Gemahlin Adelheyd,zur Bevestigung der Ruhe der Demüthigen im Geist, (Inamilmm lpiritu) für seinSeelenheil, und um das ewige Leben zu erhalten, (pro remsclio anima mee eceternL vits consecutione.) Unter den Zeugen waren Mettfried Graf V0N Wied,und sein Bruder Richwin von Kempenich (VLl'LLIOVL L0VILL OL VAL-OL LD LL/VDLL LIVL LILOVVMVL OL LLiV^LNILII.) Gegen dasJahr III2. bestattigte Psalzgraf Siegfried, Heinrichs Sohn, diese Stiftung,weil sein Vater, vom Tode übereilt, blos die Fundamente der Kirche gelegt habe.—Hier kommen wieder Mettfried und sein Bruder (öl/VULLIOV8 LOVlLL LTLL7VLLL LIVL LVILVMVL) als Zeugen vor. — Das Original des StifttungSbriefes von 109z. ist wirklich in der Abtei) Laag.
(Zu S. 29.)
Andernach , (^ n^ernaniM, in frühern Zeiten und
ist, wie man glaubt, die älteste, und die erste Direktorialstadt des Erzstifts Köln.
Sis
„lZuam occuxaui, seäiücaaäo calkrum incum in eagew, „ sagt Gcrlach.