55
noß eine nach den Sitten der damaligen Zeit vortreffiche Erziehung. Als Dom«gr.,f b.M.g .- sich sth- U.,g ...,d.-l.n»Nch, Als -- m-7E.ch,sich!f w«
konnte n.emand etwas an ihm aussehen. In seiner politischen Regierung war e!weder zu gelmde noch zu streng. Er foderte von seinen Umerthanen wenige undgelmde Abgaben. Er erle.chterte oder hob ganz und gar die Beschwer-en seines
großer Freund der Ruhe und Einigkeit, und suchte oft mitder größten Muhe, entzweyte Fürsten wieder mit einander auszusöhnen — Wieviel Urjache er aber zu einer gründlichen Kirchenverbesseruna gehabt habe, läßt sick,aus den damals herrschenden, allgemein anerkannten Mißbrauchen, und der aa.nli-chen Sittenverderlmiß der Geistlichkeit, (worüber man mn-dm g r Artstel d?r brühmten Hundert Beschwerden der deutschen Nation nachlesen darf,) zur Genüge
abnehmen.») . ^
Begräbnißorte Hermanns, ist noch zu merken,daßoaselbst Römische Münzen gefunden werden. Man behauptet also, daß daselbst eineRömische Colonie gewesen sey. (S. Björnstahls Reisen, z Band.)
Fünfte Kupfertafel.
Aussicht nach dem alten Schloß Braunsberg.
H^raunsberg war damals auch ein Restdenzschloß der Grafen von Wied. Esliegt ungefehr z Stunden nordostwarts von Neuwied in einer zwar gebirgig»ren und waldigtcn, aber sehr angenehmen und romantischen Gegend, ans einem sehrhohen Berge. Ehe man nach dem Schlosse kommt, muß man ein Thal, das Lau-
fenthal
H Pierre prsrievis le Sourrayer, vocteur en l'beologie, sucht in seiner noch 1767 im Hengbcy Friedrich Staatmann, in z Huartbandcn erschienenen Fraiyösischen Ucbersctziing des Sleidanus, im
Bande den Johann Gropper zn entschuldigen, weil Hermann das Luthcrthum einzuführen gesucht.,abe. Er nennt die ganze wichtige Sache eine Tragikomödie und sagt, Hermann habe sich für denVerlust seines Churfürstenthums in den Armen eines Frauenzimmers getröstet, das er gehcyrathct ha-be. — Mein lieber Pater le Courrancr, wie übel ist hier dein Witz angebracht! Du hattest vielleichteinmal gehört, daß der junge Churfürst Gebhard von Drnchscß die Gräfin Agnes von Mansfcld gehey-rath.t; und nun glaubst du, ein alter,mehr als siebzigjähriger Mann habe das Churfürsteuthum quit-tirc, um sich zu vermähle - s Possen über Possen ! Hermann dachte nie daran.
Seite 727 im z Bande übersetzt Ccurrayer die Stelle: Gemw clucebar ex illullr! Gomitumfamilia, folgendcrmaßzn : I! 6cvic ä'une naiisimLS illullrs, er eis In nodle tamilleäes Lomtes ele Q ihr liehen Franzosen, lernet doch Deutsch und Geographie!
h!
si!