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der erbten aber von ihrem Mutterbruder Lothar und andern Anverwandten dasSchloß Mtewied (Lustrum ^Viecls) und die dazu gehörigen Gegenden. Bruno I.hatte drey Söhne; einer davon, Arnold/ wurde zum Domprobst und nachher zumChurft'irsteu von Trier erwählt, und starb den 5. Nov. 1259. zu Montabaucr.
I V.) Bruno II. von BrauNsöerg Senior folgte seinem Vacer in der Regie»rung. Er ist der Stammvater der Isenburg - Wiedischen Linie. Seine Gemah»lin ist unbekannt. Er nannte sich zuerst einen Herrn von Braunsberg, (welchesein drey Srunden von Neuwied entlegenes vestes Bergschloß ist.) Er kommt inUrkunden von 12z 7 bis 1255 vor. Dessen Sohn
V.) Bruno III. von Braunsberg /umor erbte seine Grafschaft. SeineGemahlin war Jjsalda, Tochter Siegfrieds Grafen zu Runkel und Westerburgund eine Schwester des Erzbifchof Siegfried zu Cölln») Ermatte im Jahr 127zeinen Streit mir dem im Jahr 109z von Pfalzgrafen Heinrich, Domino eis Ta-cu, gestifteten Kloster Lach/ (Dacus,) über ein eingerotteies Srüek Wald, welcheser den Einwohnern von Meyfcheid als Advocat oder Schußherr gegen eine iährli»che Abgabe von sieben Hühnern überlassen hatte, aber dem Kloster wieder zurück»gab. Er kommt von 1269 bis 127z vor. Sein Sohn
VI.) Johann I. von Braunsberg, der von 1269 bis Ig26 vorkommt, ver»mahlte sich mit Agnes, Tochter des Grafen Salentin V0N Isenburg. Mir die»ser erzeugte er
VII.) Bruno IV. Herrn zu Braunsbcrg. Dieser nannte sich unter derJsenb urgischen Familie zuerst einen Grafen von Wied. Er vermahlte sich 1Z O5mit Heilewige, des Grafen Wilhelms von Katzenellenbogen Tochter, und starb
/ noch vor IZ26. Sein Sohn
VIII.) NAlhelm I .Graf zu Isenburg und Wied, Herr zu Braunsberg,folg te ihm in der Regierung. Er kommt von 1326 bis 1376 vor. Er war dreymalvermahlt. Seine dritte Gemahlin war Kise, die älteste Tochter des Grafen Ger-lachs
») Dieser Siegfried ward in der berühmten, 1288. den -z Inn. vorgefallenen Schlacht zu Murringenunter Cölln von Adolf VI. Grafen von Berg gefangen, aber nach sieben Tagen, gegen Abtretung ei>nigcr Lande, wieder losgelassen. Siegfried sann auf eine unmenschliche Rache. Cr nahm den Gra,fen Adolf das folgende Jahr mit List gefangen, ließ ihn in einen eisernen Käfig einsperren, und, un,tcr andere Qualen, im Sommer nackt ausziehen, mit Honig beschmieren und den Stichender Jnfecten aussetzen. Adolf erbot sich zwar, dem Erzbifchof nicht nur seine Lande wieder zugeben, sondern auch noch verschiedene Stücke seiner Grafschaft Berg abzutreten z aber Siegfried warunerbittlich, und Adolf starb ^95. in seinem Käfig. --- 'lantaene animis LaelLlkibus irao ? Dasthat ein Christlicher Erzbifchof!!'