Druckschrift 
3. Heft (1789) [Mit Prospekten ; nebst Zusätzen und Verbesserungen zum zweyten Heft]
Entstehung
Seite
33
Einzelbild herunterladen
 

ZZ

lachs von Isenburg, Ahrenfeld'/ womit er die Hälfte der Isenburg--Ährenftlfl-

sehen Lande bekam. Noch im I. iZZZ-nanme er sich bloß Wilhelm VON BraUNs--berg, half IZZ4 den Jsenburgifchen Burgfrieden errichten, belehnte IZ Z 5 verschl'e»dene Wiedifche Vasallen und ward 1337 vom Abt Heinrich ZU Fulda mit demSchloß Isenburg und mit dem, waS-er in dem Dorfe zu Vallendar hatte, belehnt.Er kaufte I Z 45 von Philipp von Isenburg, Herrn zu Grenzau, und dessen Ge-mahlin Margaretha die Güter Beidekorn iu den Dörfern Heimbach, Weis undGladbach,' ) und erhielt im Jahr 1557 vom Kaiser Carl IV. die Erlaubnis dasDorf Engers ^') zu einer Stadt zu machen Er war überhaupt für seine Familieeiner der merkwürdigsten Grafen. Sein Sohn

IX ) Gerlach I. nahm 1369 zur ersten Gemahlin Bertha, Grafen Johannsvon Westerburg Tochter; und zur zweyten Agnes, Tochter des Grafen Johannvon Bübingen. Mit diesen Gemahlinnen zeugte er zwey Söhne, Wilhelm undJohann, und eine Tochter List. Unter feine Heyden Söhn/vertheilte er, einerim I. 1411 ausgefertigten Urkundozufolge, seine Lander: dergestalt, daß der al-tere Sohn Wilhelm die Grafschaft Wied, nämlich Wied, BraUNshtl-'g, Dier-dorf und Isenburg: Johann aber einen Theil des Schlosses Isenburg, unddas, was ihm seine Gemahlin AgNes zugebracht habe, besitzen sollte.

X.) Johann II. Sohn Gerlachs I. und der Grasin Agnes, einer gebomenGrasin von Westerburg und Saffenberg, mit der er eine Tochter Anastasia zeugte.Er kommt von 1400 bis 1454 vor.

Xi.) Anastasia erbte, weil sie keine Geschwister hatte, ihres Vaters Isenburggisthe Lande, und vermählte sich mit Dieterich, Herrn oder Dynast von Run-kel. Und da Johanns II. Bruder Wilhelm mit seinen zwey Gemahlinnen keineKinder erzeugt hatte, vermachte er im Jahr »454 seinem Vetter Friedrich I vonRunkel, Dieterichs und Anastasiens ältestem Sohne, per «loruwionLm inter vwios,seine Grafschaft Wied.

XII.) Friedrich I V0N Runkel war also im Besitz der Grafschaften Wiedund Isenburg und nannte sich zuerst einen Grafen von Wied - Runkel. Er ver-mählte sich mit der Gräsin Agnes von Vienenburg und Saffenberg; und dieEheberedung war schon 1454. geschlossen. Mit dieser Gemahlin erzeugte er fünfSöhne und eine Tochter, nämlich Wilhelm, Johann, Dietrich, Hermann,Friedlich und Johannetra. Unter diesen ward Hermann, (geb. 1476) erstDom-

E Herr

Jetzt Trierisch, unweit Neuwied.

Jetzt Churtriensch oberhalb Neuwied»