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schöpfe. Diejenigen aber, die den Ursprung des Basalts feuerspeyenden Ber-gen zuschreiben, scheinen sich zu irren; denn in den Gegenden, wo man denVasalt am häufigsten antrist, findet man weder Bimsteine, weder Duckstei-ne, weder Lava, noch sonst eine Spur feuerspeoender Berge. Dabep istder Basalt so häufig, daß ganze grosse Striche Landes müßten gebrannthaben, wenn er dem Feuer seinen Ursprung zu verdanken hatte, welches abernicht wahrscheinlich ist. Der Duckstein u. s. w. werden aber nur in einemgewissen Bezirke gefunden. — Bios die Porosität des Mühisteins ist ein Be-weis', daß seine Materie ehemals muß gekocht haben. ->
Ein wenig unter Andernach ist der Kranen. Hier Hort die flache Ge-gend auf, und der Rhe'in wird an deichen Ufern von hohen Gebirgen undfürchterlichen Felsen eingeschlossen, welches einen romantischen Anblick ver-schalt. — Eine Stunde weiter ist Fornig, woselbst ein Schlagbaum ist.Gegen Fornig ist am rechten Rheinufer Oberhammerstein, ein schlechter Ort,und ehemalige Festung; auf einem hohen Felsen bei) Hammerstein liegt einaltes verfallenes Schloß; eine Klippe, die auf den Rhein geht, heißt dieHammersiciner Lei), welche sehr fürchterlich aussieht. — Zwischen Hammer-stein und Fornig liegt im Rhein das Hammerstciner Werth, ein kleines Ei-ländchen, welches von niemand bewohnt wird, und dem Kurfürsten vonTrier zugehört.
Gleich unter Andernach gegen Leuderdorf, einem Kumierischen Zolleam rechten Rheinufer liegt das Krumme Werth mit einem artigen Häus»chen; es gehört dem Hrn. Kanon. Meis in Koblenz.
Unter Fornig ist die Kreuzdörner Ley, welche daher ihren Namen hat,weil aus ihr ein Brunnen entspringt, woran ein Kreuz steht. Sie bestehtaus ungeheuren, unregelmäßigen s und 6 eckigten Basalten, welche wohl4 bis 0 Fuß im Durchschnitt haben. Sie sind blau mit schwarzen Spä-ths gemischt.
Die Obstbäume fand ich in der schönsten Blüthe, welche mich mitihren süssen Gerüchen erquickten.
Gleich unter Fornig hat man den Rhein herunter die herrlichste Aus-sicht von der Wclc; sie ist es werth gemahlt zu werden.
Brests liegt zwo Stunden unter Andernach, ist ein ziemlich gut gebauterFlecken, welcher der Fürstin von Essen gehört; er hat sonst nichts Merkwürdiges.
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