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Menge von Ducksteinen, worinnen man Kohlen lind die schwarzen Abdrückevon Eichen-Buchen«und Espenblattern findet. Diese Abdrücke sind so fein,daß man nicht nur die Art der Blatter, sondern auch die feinsten Nervesenderselben, wie auf einem Kupferstiche nicht ohne grosses Vergnügen und Be-wunderung der Natur wahrnimmt. Ich habe eine hinlängliche Menge vonallen Sorten mitgenommen. Der Duckstein ist nicht sehr schwer, er laßtsich mit den Fingern zerreiben, eben so, und noch leichter, als der Bim-stein. Wenn viel Bimstein mit dem Trasse vermischt ist, so schwimmetder Bimstein beym Gebrauche auf dem Wasser. Und man hat mir ge-sagt, baß in diesem Falle der Tras in Holland, als unächt, über Bordgeworfen werde»
Eine halbe Stunde von hier weiter unten in diesem romantischen Tha-lc ist die Sweppenburg/ welche dem Hrn. von Geyer in Aachen zugehört.Sie steht auf einer Anhöhe. Vorne erblickt man das neuere Schloß, einWerk des vorigen Jahrhunderts, hinter dem neuern das mit selben verbun-dene alte, das vermuthlich dem 16. Jahrhundert seinen Ursprung zu verdankenhat. Ich gieng hinein, und ließ mir die leeren und verheerten Gemacherzeigen. Vermuthlich sind sie nie von einem Cavaliere bewohnt worden;denn man hat mir noch diejenigen genannt, die wissen, daß das Schloßnoch nicht mit Tras beworfen war. Das dritte Stockwerk des altenSchlosses ist von Holz und sehr verfallen; die Mauern sind z, 4 bis sFuß dick und aus grauem Felssteine erbaut. Etwas schatzbares und merk-würdiges fand ich an diesem traurigen Ort, nämlich römische Denkmaler.Zwo Säulen aus Duckstein mit griechischen Inschriften konnte ich, weilsie beschädigt waren, nicht lesen. Eigentlich hatte ich keine Zeit und Ge-dult die räthfelhafte Schrift zu deschiffriren. Aber eme andre niedliche sogut als unbeschädigte 2 Fns hohe Säule aus einem wilden grauen Marmor,zog desto mehr meine Aufmerksamkeit auf sich. Die Inschrift ist folgende:
8VI»LVI^LV8 <3. ?^LLIV8. ?^810R. VIW. I»!W. XXII.V8 *) 3.X1.
1) In dem näm'ichen Zimmer, worin diese Alterthümer nebst noch ei-nigen alten Meublen stunden, konnte man den Boden aufheben. Es war ein
rundes
*) Hier ist nun eine cingehanene, aus einem Sessel sitzende mannliche Figur, das Gesichtist ierstossen; doch scheint es ein mit einer Sturmhaube bedeckter Kopf zu sepn.
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