über die NaLioüalklcidung. 81
Mich wundert nur, daß Sir nicht auch eine Tafel-uniform in Vorschlag gebracht, und alle Speisen anfeiltStück Rindfleisch und ein Gericht braunen Kohl einge-schränkt haben in). Dabey würde sich besser philoso-phiren lassen, als bei) einer bombe cls Larckauapalo, odereinem Gericht ckmour eo> Uignor > wobei) sich die Herrnden Magen wie den Kopf verderben. Auch die Mengefremder Weine könnten Sie wohl auf ein gut GlasLraunbier einschränken; dieses löscht den Durst besser,als ein Spitzgläschen Sellery, oder ein Römer Rüdes-heimer. Allein diese Reforme steht Ihnen nicht an ; undgleichwohl ist die Veränderung der Kleider bei) unseben so wichtig als Ihnen die Veränderungen der Tafelseyn mögen.
Doch ich will mich mit Ihnen nicht zanken; Sie findein böser Mann i ! der vielleicht seine besten Tage-schon genossen har ^), der muntern Jugend ihreFreuden nicht gönnet. Ich möchte aber wohl wissen,was aus den Mannsperücken werden würde, wenn wirihnen nicht bisweilen die Köpfe zurecht setzten ^ i). Und
wo-
dcm Fillee ziemlich nahe gekommen seyn. Ich bitteum Verzeichung, wegen der vielen pedantischen Noten.Wir Gelehrten machen es nicht anders.
18) O dieses ist lange geschehen; Pudding, Rostböfund ein Glas Porter mit der Frcyhcit zu sagen, waSman denket, sind besser als alle Leckercy unsrcr Gothicscheu Kochkunst.
19) Aber Sie zanken ja doch! Vergessen Sie ihr Wortnicht.
20) Das haben Sie erreichen, indessen lache ich dochnoch immer gern mit, wenn es der Mühe werth ist.
21) Sagt der Herr Gemahl auch ja dazu?
Nösero phKnt. li.Theil. F