dcklamirt von cincm Bürger.
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städte, würden auf einmal verschwinden; nicht allein alleLaudfabriken, die sich gegen die Veränderungen der Mo-den und des Geschmacks gar nicht wehren und erhaltenkönnen, wurden sich durch die Einförmigkeit ihrerManu-fakruren erhalten; sondern der ganze Staat einen neuenGeist bekommen. Jeder würde sich bemühen, ein Laud-eigeuthum und mit demselben eine neue Ehre zu bekom-men. Jeder würde darauf bedacht seyn, sich die Geld-aktie, welche zur gemeinen Ehre führet, zu erwerben.Derjenige, der sich jetzt den Steuern zu entziehen sucht,würde sich dazu drangen, um so hoch angesetzt zu wer-den, als es die gemeine Ehre erfordert. Alle Belohnun-gen im Staate würden durch dieErlanbniß einer hohemUniform, bestritten werden können. Die Obrigkeitenwürden ohne alle Besoldung blos für die Ehre der höch-sten Uniform dienen, und dadurch dem Staate die schwe-re Last der Besoldungen vermindern. Der Mann vonhundert tausend Thalern würde sein Geld an nützliche Un-ternehmungen wenden, wenn dieses die Bedingung wä-re, worunter er zu einer höhern Uniform gelangen könn-te ; zu einer reichen Heprath würde weder Tittel nochAdel, sondern blos der bürgerliche Rang hinlänglichseyn; die Söhne und Töchter reicher Kauflente würdenihr Geld nicht aus dem Handel ziehen, sondern ihren Ehr-geiz in dem Stande ihrer Vorfahren befriedigen können ;das Recht, Kutschen und Pferde und Livreebediente zuhalten, würde sich nach dem Range dieser Uniform be-stimmen lassen, und dadurch derselben einen neuen Werthgeben. Der betrügliche Maaßstab innerlicher Verdienste,wodurch sich mancher gelehrter oder moralischer Avantu-rier jetzt in die Höhe schwingt, würde minder gebrauchtwerden; und überhaupt das Landeigenthum, diese wahreQuelle der gemeinen Glückseligkeit, um hundert Procentsteigen, und die also ausgemessenc Ehre, ein Produkt
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