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von Continentalstaaten zur Nacheiferung reizen. Es bedarf keinesgroßen Scharfblickes, um einzusehen, daß die Verhaltnisse Groß-britanniens und der meisten Continentallander in Beziehung auf dieFrage, ob der Staat ins Mittel treten oder die Privatindustrie ge-wahren lassen soll, wesentlich verschieden sind. Dort dienen dieseAnstalten ausschließlich dem innern Verkehr und hauptsachlich derleichten Verbindung zwischen einzelnen großen Fabrik- und Handels-platzen, deren wechselseitige Bezüge allein schon die Unternehmunglohnen. Hier dagegen würde dieses neue Communicationsmittelnur in einem sehr beschrankten Umfange gebraucht werden, und seineEinführung daher mit keinem, auf dem Capitalmarkte sehr fühlbarenAufwand verbunden seyn, wenn die Idee großer Eisenbahn-linien als unausführbar erkannt würde, nur von isolirten Verbin-dungen einzelner einander nahe gelegener Städte es sich noch handelnkonnte, und es nicht zur Herstellung von Bahnen käme, welche denDienst der großen Handels-, Transit- und Poststraßcn auf weite.Strecken übernehmen und mit dem Seewege in Concurrenz tretenwürden.
So wie aus einleuchtenden Gründen es hier dem Staate weitbedenklicher erscheinen müßte, sich über solche Communicationswegeseiner freien Verfügung zu begeben, als es der briltischen Regierungerscheinen konnte, jene zahlreichen nur dem inncrn Verehre nachverschiedenen Richtungen eröffneten Bahnen einer Menge vereinzelter,zum Theil in Mitbewcrbung stehender Gesellschaften zu über-lassen, so fallt es den meisten Contineutalstaaten auch leichter, wasGroßbritannien der Privatspeculation hierin überlaßt, aus eigeneRechnung zu übernehmen. Sie haben ihre wohlorganisirten tech-nischen Verwaltungen, welche den Bau besorgen und die Unterhaltungüberwachen können, ohne bedeutende Vermehrung der Kosten; siehaben grdßtentheils für den Transport der Personen und kostbarenGüter bereits öffentliche Anstalten, deren Verwaltung eine für denStaatsschatz und das Publicum nützliche Erweiterung erhalten kann«