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a» laufende» Rente ausgcdräckte jährliche Gewinn der Reductionnach Hrn. Gouin's Vorschlag uni ungefähr 1'/,Mill. Fr. großer, alsnach dem ersten Vorschlage.
Wurden dagegen jene 130 Mill. Fr. 5proc. Renten ausschließ-lich gegen 3proc. Jnscriptioncn umgetauscht, so gewänne der Staatjahrlich an Zinsen 52 Mill. Fr.; da er aber 13 Jahre lang an Zeir-renten eben so viel zu entrichten hat, als er dnrch die Zinsenreduc-tion erspart, und der nach dem Zinsfuße von 4 Proc. berechneteWerth der Annuitäten (519,253,083 Fr.) rund 519'/, Mill. undeine diesem Capital entsprechende -lproc. Rente 2v^/,°o Mill. be-trägt, so ergäbe sich als Gewinn der Reduction eine jährliche mitdem Vollzug der Maßregel beginnende Rente von nahe 31'V,°->Mill. Franken. *
Man sieht, daß die Verwandlung der 5proc. Fonds in 3proe.dem Staatsschatze eine um 1t//° —10'/„ Mill. Fr. größere Ver-minderung der jährlichen Ausgaben verschafft hätte. Dagegen waraber die Bewilligung eines Nominalcapitals von 100 für eine Rentevon 3 in Anschlag zu bringen.
' Der Urheber dieses Vorschlags wollte die Hälfte der dnrch die Reductionerzielten Zinsenersparniß, also bei der Umwandlung in aprvc. Jnscrip-tionen 1Z Mill., und bei der Umtauschung gegen Zproc. Fonds 2N Mill.Fr., im ersten Falle daher Uber 7Va Mill., im andern Falle (inwelchem die Annuitäten doppelt hoch und von längerer Dauer wären)nicht ganz u'/., Mill. mehr, als die Zinsen des Annuitäten-Capitalsbetrugen, für die Tilgung vorbehalten., Wenn man sich nicht daraufbeschränken wollte, dem herangewachsenen Tilgungsfonds lediglich denBetrag der Zinsen des Annuitäten-Capitals (discontirten Werths derAnnuitäten) zuzuwenden, sondern noch einen besondern darauf bezüg-lichen Tilgungsfonds gab, so mußte man wenigstens ein richtigeresVerhältnis vorschlagen.
Uebrigens kann man die Frage über die Dotation der Tilgungscassefür die Annuitäten bei der Vergleichung des Effects der verschiedenenVorschläge und (Kombinationen ganz bei Seite liegen lassen. Die Ver-gleichung erfordert nur, daß man den Gewinn der Maßregel beider Wahldes einen oder andern Weges auf einen gleichartigen Ausdruck bringt.