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Ueber die Herabsetzung der Zinsen der öffentlichen Schulden : mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse und insbesondere auf die öffentlichen Verhandlungen über die Reduction der französischen Schuld
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k Mill. angehäufter Gewinnste der Hinterlegungs-Casse und ver-mehrten die schwebende Schuld. Der Tilgungsfonds der Jahre 1822und 1823 überstieg aber bei weitem den außerordentlichen Auf-wand, der durch jene disponibel» Mittel nicht gedeckt war, undder Verkauf der 19 Mill. Fr. Renten zum Zweck der Tilgung derLiquidationsscheinc trug bereits stehende Schuldcapitalien nur voneiner Hand in die andere über und war mit keiner Capitalverzeh-rung verbunden.

Im Jahre 1824 aber überstieg der Tilgungsfonds bei weitemdas Deficit, welches das Budget noch in Folge des spanischen Krie-ges nachwies und das in den Ueberschüssen des I. 1822 seineDeckung fand.

Der CnrS der Renten, der sich in den ersten Monaten nachdem Abschluß des Anlehens nur langsam verbessert hatte, stieg destorascher von Anfang des I. t824 an, und stand im Frühjahre 1824bis zu 4 Pr. über Pari.

Die Uebernehmer der 23 Mill, Renten besaßen hinlängliche Mit-tel, um ihre eingegangenen Verbindlichkeiten zu erfüllen, ohne zu ei-nem übereilten Verkaufe der neuen Jnscriptionen schreiten zu müssen.Ließen sie aber ihre Zahlungen, welche die Regierung zur Abtra-gung bereits bestehe» dcr Schulden in bestimmten Terminenverwendete, dem Verkaufe nicht vorangehen, sondern dem Abflußder abgelieferten Summen aus dem Staatsschätze nur allmählichnachfolgen, so konnte der Vollzug des Anlehens nicht anders, alsvortheilhaft auf den Cnrs der Effecten wirken. Der anucipirteZinsengcnuß bei successiver Einzahlung des Capitals und das fort-schreitende Steigen der Rente gewährte einen ungeheuren Gewinn.

Unter diesen Umständen glaubte die Finanzverwaltung die Re-duction der 5proc. Renten, deren Betrag durch die letzte Einschrei-bung auf 197 Mill. angewachsen war, einer ernsten Erwägung un-terwerfen zu müssen.

Man berieth sich darüber mit einer Gesellschaft einheimischer