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Ueber die Herabsetzung der Zinsen der öffentlichen Schulden : mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse und insbesondere auf die öffentlichen Verhandlungen über die Reduction der französischen Schuld
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Die Erfolge dieses Krieges übten auf den Credit einen günsti-gen Einfluß aus, der die Wirkung des Capitala'ffwandcs, den erverursachte, weit überwog.

Für die Kosten des Fcldzuges wurde im Budget ein Creditvon 100 Mill. Franken bewilligt, die durch den Verkauf von 4 Mill.Franken Renten und einige andere disponible Mittel gedeckt wer-den sollten.

Im Uebrigen befanden sich die Finanzen in günstiger Lage. Ohnedie Kosten des Krieges wurden die Ausgaben des Jahres 1823auf 899 900 Mill., die Einnahmen zu 909 Mill. Franken ge-schätzt. Der hiernach berechnete Ueberschuß stellte sich im defini-tiven Budget noch etwas hoher. Die unter den Ausgaben begrif-fene Dotation der Tilgnngscasse war bis auf 75 76 Mill. Frk.gestiegen.

Außer den erwähnten 4 Mill. Fr. Renten beschloß man aberweitere 19 Mill. zu emittiren, welche zur Tilgung der Liquida-tionsscheine bestimmt waren.

Da während der Rüstungen zum Kriege die Rente auf 77 bis78 gesunken war, so fand man für gut, den Verkauf jener 19Mill. Fr. Renten zu verschieben, und mittlerweile sich durch Vor-schüsse der Bank und durch Ausgabe königlicher Bons zu helfen.

Nach den ersten Ereignissen, welche die Eröffnung des Feld-zngs begleiteten und über dessen Ausgang keinen Zweifel ließen,erreichte die Rente schnell wieder ihren frühem Preis, und im Julius1823 konnte man die neuen Einschreibungen von 23,114,516zu 89 Fr. 55 Cent., also gegen ein Capital von 413414 Mill.Fr. verkaufen, die in 20 Monatsterminen bis zum 8 August 1825einzuzahlen waren.

Die Kosten des Feldzugs waren weit bedeutender, als mangeschätzt hatte; sie beliefen sich einschließlich der Vorschüsse anSpanien über 207 Mill. Fr. und verzehrten nebst den Ueberschüs-sen der laufenden Verwaltung 33 Mill. Ersparnisse früherer Jahre,