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mäßigen Ainsgenuß und den augenblicklichen Umsatz eine größereSicherheit, als selbst ganz solide hypothekarische Anlagen. Nichtminder setzt der große Capitalist darauf eine» Werth, daß er, deröffentlichen Verwaltung gegenüber, nicht so leicht durch unerwarteteAufkündigung in Verlegenheit gesetzt wird, und ihm die Kosteneiner häufigen Veränderung seiner Anlage erspart werden.
Hiezu kommt die fortdauernde Nachfrage gar Vieler, welchedie Hoffnung auf einen Gewinn am Capital die öffentlichenEffecten vorziehen laßt, oder die sie als ein Werkzeug des Spie-les, bisweilen auch als ein bequemes Mittel suchen, ein Ver-mögen verborgen zu halten, ohne die Zinsen davon zu verlieren.Hieraus erklärt sich, daß der mittlere Zinsfuß der in den öffentlichenFonds angelegten, von Seite der Gläubiger unaufkündbarcn Capitaleselbst niedriger stehen kann, als der Zinsfuß bei der solidesten An-lage auf Privatcredit.
Ist dieß der Fall und erhalt sich z.B. die 4proe. Renteunter verschiedenen Schwankungen des Disconts auf 100 und über100, so wurde die Reduktion der 5proc. öffentlichen Schuld auf4 Proc. unbedenklich vollzogen werden können, wenn auch im Privat-verkehr die feste Anlage zu gleich niedrigem Zinsfüße noch nicht dieRegel bilden sollte. Nur darf man sich durch ephemere Erscheinun-gen in Folge eines ungewöhnlich tiefen Standes des Disconts nichttäuschen lassen.
Es genügt aber nicht, in allen diesen Beziehungen die Verhalt-nisse des eigenen Marktes zu erforschen, sondern man muß auchseinen Blick auf fremde Lander und deren Börsenplatze richten,zumal wenn der Staat viele auswärtige Gläubiger zählt, da dieseleichter durch die geringsten Vortheile, welche, in Vergleichung mitden reducirten Fonds, die Papiere anderer Staaten darbieten, zumUcbertrag ihrer Capitalien in solche Papiere veranlaßt werden. DieGröße der Summen, welche man den Capitalisten fremder Plätzeschuldet, die größere oder geringere Bequemlichkeit, welche den Be-