In der Gladbach er Gegend. 113
Und Entsetzen faßt die MengeIn dem alten Heiligtum,
Und sie fallen im GedrängeSchreckensbleich und todesstnmm.
Und das Haus des höchsten GottesWard nicht mehr ein Hans des Spottes.
Wo der Krug und mo der BecherUmgeworfen damals lag,
Wo zum Schrecken jener ZecherPlötzlich selbst der Grabstein brach:
Diese Male unbestreitlichSind noch heut' dem Auge deutlich.
Bb ein Mönch die Tat ersonnen!
Gb das Wunder wirklich wahr!
Jedenfalls ward dies gewonnen,
Daß nicht mehr der Feinde Scharhier in nnsres Münsters hallenRohe Lieder ließ erschallen.
Tour. Noever.
I!!.
Z?er Bluinenbcia in M.Gladbach.
(„Die Heimat", 1875, Br. 2.)
Der Vrden, einst hier mächtig,hielt viel ans KirschcuschmuckUnd ziert' das Münster prächtigMit Gold- und Farbenschmnck.
Er wollte Gott verehrenBus köstlichen Altären.
Sobald als neu gestaltetDer schöne Tempel stand,
Erschien ein Bild veraltet,
Ihm ward an BergesrandEin neuer Platz gegründet,
Wo eine (l)uelle mündet.
Der Mutter mit dem KindeBus ihrem linken Brm,
Gb je ich welche findeSo hold!'und liebewarm:
Ließ man aus BlumenaucnEm nettes Haus erbauen.
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