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1 (1909)
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In der Gladbach er Gegend.

Ik.

Z?as Grad des dl. Sandradus

in der Kluft der Münstcrkirche zn Gladbach.s„Die Heimat", 1876 Nr. 2S.)

Nus der Erde offnen PorenLine (ZZuellc sprudelnd guillt,

Die, zum Leben kaum geboren,

Nn der Mühl' ihr Milchen stillt.

Sic bedeckt den nahen Hügel,

Lilt dann fort, als Hütt' sie Flügel.Auf dein Hügel „och heute,

Veit, dem Märtyrer, geweiht,

Line Kirche, die sich freuteMancher Pracht und Herrlichkeit,

Und es schmückten ihre Festevieler Heil'gen Ueberreste.

Tausend Jahre schon verkündenIhres Segens reichen Lohn;

Da erschien ans HöllenjchlnndenFrankreichs Revolution;

Und der Schärfe solcher KrallenMußte sie als Bpfer fallen.

Ihre Hirten sind vertriebenUnd geraubt ihr Llgentum;

Ivas ist übrig denn geblieben?Lin geschändet Heiligtum.

In des Tempels hohen HallenRohe Lieder wiederschallen.

In der Kluft am Grabessteinc,

Ivo des Stifters Leiche ruht,

Ueben bei der Nmpel ScheineSansculotten Frevelmut;

Nuf dem Grab sie IVürfel spielen,

Um das Grab sie saufend wühlen,plötzlich dröhnt's aus tiefem GrundeZu der Frevler hartein Bhr,

Ivie es braust in Netna's Schlünde,

LH' die Flamme dringt hervor,

Schreck und Nngst faßt ihre Glieder;

Herr, erbarme! hallt es wieder.

So wie einst in heil'gcm GrimmeMoses Gott um Rache rief,

So erdröhnt Sandradus' StimmeNus dem Grabe dumpf und tief:

Störcr meiner Ruhe, wehe!

Tempelschänder, dreifach wehe!