An den Ufern des Rheines.
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Und trägt das Haupt des Drachen in seiner starken Hand:Er schlägt uns all zu Tode, fliehn wir nicht unverwandt.Wir sind hier unser Zwölse, doch ist er so in Z>orn,
Und kämen ihrer hundert, die wären all verlor'»."
Da liefen die Gesellen und bargen sich im Wald.
Aber Mime wollte nicht fliehen: „Ich bin so alt:
Soll ich mich vor dem Burschen verkriechen in den «t.anii,Der kaum zwölf Jahre zählt? Gar übel ständ es mir an."
Da warf sich ihm zu Füssen Eckart, um seine KnieDie treuen Arme schlingend: Fliehe, guter Meister, flieh:
Wenn Siegfried dich erschauet, ich weiss, es ist dein Tod "
Steh auf, ich will nichts hören," das war des Meisters Gebot.
Da trat schon in die Türe der fürchterliche Gast.
Und Mime sprach: „Du trügest heute schwerer Arbeit Last:Dafür wird dir am Abend willkommner Lohn beschecrt:Ich fand noch alte Kohlen und schmiedete Siegmunds Schwert.
„Willst du mit Huudings Söhnen nun ziehen in den Streit,So Hab ich Helm und Harnisch schon auch für dich bereit,
Dazu die Eisenhose, den festen Schild zugleich:
Sie waren Grtniten bestimmt, dem Herrn in Gstenreich.
„Nimm auch aus meinem Stalle das allerbeste Roß,
Das mit gewaltgen Schenkeln wohl je ein Held umschloß:Das soll dich immer tragen, wenn du zum Kampfe sprengst:Grani ist sein Name, von Brunhilds Stuten fiel der Hengst."
Da gab dem Helden Mime die Eisenhosen hin:
Die schnallt' er um die Beine, wohl kleideten sie ihn;
Dann reicht' er ihm den Harnisch: der warf so lichten Schein;Siegfried stülpt' ihn über und fuhr mit der Brust hinein.
Da bot ihm der Meister des Helmes lautern Glanz;Den schwang er sich zu Häupten und stand gerüstet ganz.Nun gab ihm auch der Alte den stahlharten Schild;
Doch immer schwieg Siegfried und blickte fürchterlich wild.
Jetzt blieb noch zu geben Siegmnnds gutes Schwert;
„Erst will ich es versuchen," sprach der junge Degen wert:Er schwang es in den Lüste» und bot so scharfen GrußDen Amboß, daß er zerschellte bis zum Fuß.
Nicht zerbrach die Klinge die ungeschartet blieb:
„Das Schwert ist wohlgeraten, das zeigte dieser Hieb,"
Sprach der znngc Degen, „darum so weih ich's ein,
Schächcrn und Verrätern ein furchtbarer Feind zu sein.
„Schwer sollen Siegmunds Feinde empfinden seine Wut.Und schwer, wen je gelüste nach seines Sohnes Blut.Du Mime, Fafners Bruder, bist hier der erste gleich."Da schwang auf den Meister seine Hand den tödlichen Streich.