Nu den Ufer» des Rheines.
„Gern acht' ich auf das Wort der Stände!"So spricht Grnpello unverzagt.
Sin Kreise wird das Roß behendevon hohen flanken überragt,
Und ans der undurchsicht'gen KammerDes Rauches Säule gnillt hervor,
In kräft'gcm Klirren tönt der HammerNu des erstaunten Bürgers Ghr.
Nachdenr der IKond sich zweimal füllte,
Da wird gestürzt der Bretterzaun,
Und vor das Werk, das nnenthülltcTritt Fürst und Hofstaat, die 's beschau'n.Befriedigt ist der Wunsch der Neider,
Die nur des Günstling? Fall gewollt;Bb unberührt blieb Roß und Reitervom Künstler ihm wird Lob gezollt.
Der Fürst, der Wahrheit stets gewogen,
Der nichts am Denkmal je vermißt,
Gntderkt und billigt, daß betrogenDie Räte durch des Utcisters List, —
Der zu ihm redet unverdrossen:
„Zum Schein nur ich den Hammerführt;Gin Bild, in Bronze so gegossen,
Durch Schmieden nie die Form verliert."
I. P. Lentzen.
V.
?es guten Rechtes Totenglocke.
s„Die Heimat" 1876, Nr. 49.)
Als seines Volkes Schirm und Stütz'Gin Richter weis' und billig,Saß Wilhelm") auf dem Fürstensitzvon Gleve, Berg und Jülich;
Zu Düsseldorf am Hose hatDer Herzog einen lnst'gen Rat,
So will die Zeit und Sitte -In seiner Freunde Utilte.
Der Hofnarr, sprudelnd von Humor,
Utit Wissenschaft gerüstet,
Ging, wo ihn vor des Städtchens Tor,Der Frühlingsluft gelüftet;
als gerechtigkeitsliebend dargestellt wird. — Änch in der Schrift: „Die Vorzeit derLänder (Lleve-Mark, Jülich-Berg, l, S. Z6Z hat !V. von lvaldbrübl diese Sagepoetisch bearbeitet.