Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
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24
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24 An den Ufern des Rheines.

Und um das Reiterbild alsbaldZieht weit er eine Plankenwand;

Irans wirbelt Ranch, der Pommer schallt,

Geführt von mancher nerv'gen pand.

Und als ein Ulond vorüber war,

Jer Pommer ruht, die Planke fällt; —

Der Fürst kommt mit der Schranzen Schar,

Iie find't nun alles wohl bestellt.

Jer Künstler d'rauf zum Fürsten spricht -„Ich schlug dem Pferd nicht Bug und puf,Ein Gnßbild lcidll solch Schlagen nicht —Ich schlug nur ans der Tadler Ruf."

Ivilh. Smets.

IV.

Grupello.

(„Iic peimat" 1873, Nr. 8).

Ulan schaut zu Düsseldorf am RheineEin Bild, geformt mit Meisterschaft-.Auf schwarzem Block von UlarmorstcineIn Erz gegossen, riesenhaft,

Sitzt Johann Ivilhclm, Fürst und RitterAuf seinem starkgebauten Roß,Jen Ularktplatz zierend - ein GegitterUmzäunend schirmend den Kolloß.

Just war das Kunstwerk ausgeschichtet --)Ja stand Grupello, der goß,

Beim Fürsten, der nun prüft und richtet,Umringt von seinem pöflingstroß:Jas Bildins, ähnlich seinen Zügen,

Lobt laut der Kursürst von der Pfalz;Iie Schmeichler flüsternd steh'n und rügenAm Rosse k)ufe wohl und pals.

Jer weise Künstler hat errungenJes biederen Fürsten puld und perz,

Joch Tadel häufen ncid'sche Zungenverächtlich aufs Gebild von Erz;

Irunr nennt dem Uleister sonder UFcilenJer Fürst den Tadel, den er hört-„versäume, Trauter! nicht, zu Heileuvon allem Fehl das elstrne Pferd."