An den Ufern des Rheines. 23
Der aber sinkt ermattet ins Anie am Lsochaltar,
Sein stiller tiefer Seufzer ein Dankes-Gpfer war —
Und nimmer hat vergessen sein lserz die schwere Stund",
Und seine Tat erzählet am Rhein des Volkes preisender Mund.
Der Düsseldorfer Schlosser ist Joseph Wimmer genannt,
Wohl darf er stehen im Reigen der khelden vom Deutschen Land;Die Biirgcrkrone trägt er, und meines Liedes AlangSoll aller Welt verkünden, wie tapfer und wie fromm erden schweren
Sieg errang.Eli s abeth Grube, geb. DieH.^)
II!
Meister Gruppello.
Zu Düsseldorf am Rheine lebtGin Bildner hoher Meisterknust;
Sein Werk und eigne Weise hebtIhn bald in seines Fürsten Gunst.Und ans der Stände hoch GeheißGießt er das Reiterbild in GrzDes edlen Fürsten, dem so heißUnd voller Ehrfurcht schlägt sein kserz.
Da steht das Bild nun anfgericht'tUluf schön geviertcm Marktes Plan,Und Aurfürst Johann Wilhelm sprichtBus allen Zügen freundlich an.
Umgeben von der ksöstingsscharSteht vor dem Bild der Fürst und staunt,Und reicht die läand dein Aünstler dar,preist ihn und dankt ihm wohl gelaunt.
Doch das verdrießt die Schranzen all;Dem neuen Günstling, schlicht und keck,Bereiten emsig sie den FallUnd treffen ans den zarten Fleck.Sie tadeln dies, belächeln das,
Ulm Pferd besonders, hier und dort,Und weiß man auch nicht eben was,Der Aurfürst merkt doch Mien und Wort.
Und spricht zum Meister Gabriel:„Man tadelt dies und das am Werk,Ich sag" dir's frei und ohne kehl "Gruppello sagt: „Mir's gerne merk."
starb zu Düsseldorf ain Äpril