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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
223
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von 918 bis 1192.

22z

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H. 18.

Einfluß des Geldes hiebe»; Handlung.

B'"y allen diesen grossen und wichtigen Veränderungen,war es em Glück für die Heerbannshöfe, daß das Geld nichtin dem Verhälti >ß seltner wurde als es sich vermehret hat.Ware dieses geschehen: so würde es jetzt mit Pflichten undAuflagen erschöpft seyn, anstatt daß die Veränderung desGeldes fast alle alten Abgaben, wo sie auf Geld gesetzt gewe-sen , zum allgemeiuen Besten der Menschen, in eine blosseKleinigkeit und zuletzt in Nichts verwandelt hat; welchessonst nicht anders als durch die gewaltigsten Erschütterungenwürde haben bemerket werden können; und doch immerwürde haben bewürkct werden müssen, sobald alle Zehntenund Heerbannsstcuren sich in Privatrenten verwandelten,und d>e öffentlichen Lasten täglich neue Mittel erforderten«Jedoch war dieser Erfolg um selbige Zeit noch so merklichnicht. Man kaufte darin noch den Staupenschlag mit dreySchillingen und jede Ruthe mit sechs Pfennigen ab a).Unser Bischof Wido vermachte zu seiner Memorie jahr-lich fünf Schillinge b), und so viel galt damals ein fetterOchse c), woraus man den hohen Wehrt des Geldes zu dieserZeit abnehmen mag. Doch kaufte man schon fünfjährlicheZehntschillinge für hundert dergleichen cl); der Handelwar aber auch noch schlecht, und mehrentheils in dmHänden hausirender Krämer, deren Anzahl sehr großseyn mußte, weil der Kayser Henrich ZV. ein ganzesHeer daraus errichtete e); man hatte in den Städten

eigne