224 Dritter Abschnitt, Heerbann
eigne Kirchhöfe für sie L). Wie schlecht die einheimischeHandlung war, erhellet daraus, daß die Sachsen ihreHosen von dergleichen Krämern kauften A), ohnerachtetdoch bereits Leimwand- und Tuchhändler m einigen Städ-ten vorhanden waren. Hierin geschieht ihnen aber wohlzu viel, wenn man glaubt, daß (940) unter Ottol. ihreganze Mannschaft noch mit Strohhüten ausgezogen sey la),oder man mögte eS ihrer Liebe zur Freyheit annehmen, daß einjeder seinen Strohhut wie sein Strohdach hätte behalten müs-sen, um Sonne und Wind mir jedem gleich zutheilcn, undaller Ungleichheit der Macht vorzubeugen. Die Einrich-tung war überhaupt schlecht; der eine Bischof nahm vondem Kaysec den Schrannen i), woraus jeder sein Fleischnehmen mußte, und der andre lies sich das Recht zumZwangmalze geben; auch mußten die Bäcker für die Er-laubniß zu backen bezahlen.
g) 'I'res soüclos porlolvat, et li iroluerit zzerlolvere,crinibn8 turpiiter ablcisti?, vii«iz oxLvrietur —8ex nummos compouat aut roriäem verbera solavirZa ziatiatur. v. cichl. cle 10^6. ap. r.vr«ic?. Ljstc.eccl: ?. l!!. x. 195.
d) S. Urk. v. rlion. 48.
s) ckijzi. cit. ap. r. v n l Q.
ck) eigentlich wurden 2^ ß. für 48-ß. (so viel betrage»vier Mark) verkauft. Urk. n. 80.
e) clo Lollo Lax. j?. 21z.
f) S. clch. a^). >vvkoxvcln. K VI. j?. 154.
Z) S. e blecrol. Iliiä. ap. 1. x 1 sxi 'r B. Z.
' x. 76z. Die Sachsen trugen noch ofne Hosen, unddie fremden Krämer mußten ihnen Bürgen stellen, 5e
caliAas