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6 (1780) Osnabrückische Geschichte, Th. 2
Entstehung
Seite
90
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5?O

Zweyter Abschnitt,

Geschichte der Stiftung

von 9>8 bis 1 ,9z.

§. i.

Won dem Domcapitul, den Prälaten, und Vor-rechten derselben.

Namen der Prälaten, weiche in dieser Zeit derDomkirche vorgestanden haben, sind nicht alle aufuns gekommen a). Von den Dompröbsten kennt mannoch einen Bilo (1049) Wido (lOyo) Aberich (1142)Alfrimm (1147) Eivench (1149) Arnold (1169) undLentfried (ei8o); und von den Domdechanten einenLuldbcrt (^49) Luiziko (lo8?)Wernher (1124) El-verich (^42) Thiederich (il47)Timmo (>i49)Thlet-hard (1169) und Joseph (ligo). Unter den erstem sindWido und Arnold zu Bischofen ernannt oder erwähletworden, und Lentfried hat sich sowohl durch seinen Zugins gelobte Land, den er mit dem Bischöfe Arnold ge-thon hat b), als durch verschiedene gute Einrichtungenberühmt gemacht. Von ihm findet sich der erste Con-trakt, welchen das Domcapitul in eignen Namen geschlos-sen hat, und er bedient sich darin der bey geistlichen Herrnnicht ungewöhnlichen Formel: Lentfried Von GottesGnaden Probst, Joseph Decbant, und das ganzeCapitul der hohen Kirche zu Osnabrück c). Erhat auch ein Verzeichnifi aller dem Domcapuul gehörigen

Güter