214 Dritter Abschnitt/ Heerbann
neu voqteyllchcn Zirkel aber auch leichter zu übersehen,und das Uebermaaß eher zu verhindern gewesen, als >mganzen Sprengel, worin selten das eme Amt weiß, w>eoft das andre gedienet hat. Indessen und wie die Edel-vogtey gesprengt wurde, mogte mancher, der solche übereinen einzelnen Hos erhielt, seine eigne, und w.r aus vie-len solchen einzelnen Hofen ein neues Amt 1) err'chtete,wenigstens dessen Bedürfnisse zu einem neuen Maasse derDienstleistung macheil wollen.
a) cwr. V. auni g z. 17.
b) Man findet die Beschwerden über die gar zu häufigenund kostbaren Visitationen w 11 c> 1a w s s r d?. Ist III.ch. 1b o. z:. sts.
c) Ich vermuthe dieses daher, weil Carl der Grosse in demangezogenen CapNnlar, den Grafen d>e Dienste bei)Grase nnd bey Stroh (in prato et in nieste) ans! rück-lich schon verbietet; und in den mehrsten benachbartenLändern der Bischof von allen seinen Unteribanen jähr-lich zwey Fuhren hat. In der Wetterfreyen Rolle heißtes: dwFreyen sind schuldig jährlich zwey Dienste, einenbey Grase und einen Hey Stroh zu leisten: und ausser-dem, wenn der Bischof als Landesfürst sie nöthig hat,sollen sie ihn? folgen einen Tag. S. uvoorx in Obst,bor. Ist II. p>. 2Z4.
Z) Daß es auch viele bedungene lange Fuhren gebe, re,det von selbst.
e) In so fern man es nngemessen nennen kann, was seinMaaß selbst mit sich fübrt, und ans die Nothdurft ei-nes benannten Gegenstandes (nicht Herr», denn dieseist z» willkürlich) eingeschränkt ist. Das letztere ver-steht sich allemah!, wo der Dienst nicht nach gewissenTagen bestimmt ist. jir (stchoinamstco, wo es
auch