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lind die Herzoge selbst werden Leute der Bischöfe.
In den mehrsren Stiftern, worin die Bischöfe dieHeerbannsämter an sich gebracht hatten, mußten die Her-zoge nachgeben. Heinrich der Finkier hatte sein Her-zogthum nicht abgegeben, wie er zur Krone gelangt war;und vielleicht war dieses die geheime Ursache, warum ersich so wenig krönen als salben ließ s). Otto der Großehatte es auch nach erlangter Krone an sich gehalten, in-dem er erst den Markgrafen Siegfried, und hernachHermann Billnng zu seinem Statthalter im Herzog-lhume ernannte b); wahrscheinlich wollte er die herzoglicheKrone in seiner Familie erhalten, wann die königliche einstwieder herausgehen jollte. Die sachsischen Bischöfe aber,die nun einmal gewohnt waren unmittelbar unter dem Kay-ser, der zugleich Herzog war, zu stehen, sahen das neuestatthalterische Hcrzogthum ungern c), und vielleicht liegthierin der Grund des Hasses der Sachsen, welcher nichteher als durch den Fall Herzogs Henrich dco Löwenversöhnet wurde. Alle Ottonen waren sich wenigstens im-mer des Aufstandes von ihnen vermuthend 6), der unterHenrich iV. ausbrach, und der Haß gegen die Billungi-schen Herzoge legte sich niemals ganz, sondern nur so, wiesie sich bequemten die Heerbannsamtcr und Güter, welchein einem bischöflichen Sprengel gelegen waren, nicht mehrvon dem Kayser, sondern von dem Bischöfe zu lehn zunehmen e). Der Kayser, um Ruhe zu haben, bat sieselbst darum si), und durch diese ganz neue Wendung kamder herzogliche Heerschild hinter den Bischöflichen zu ste-hen, wogegen aber auch die Bischöfe nun immer mehr in
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