74 Erster Abschnitt, Bischöfe
i) De prsräin ac benellcio 5uo heißt es in der Stiftung;und dann ferner: vr ijzls l^uclc>Itu8 eju8clciu loci ins-neat uclvoaatus — llliu8 XVicjelcinu8 beneilLiariojure suLLeciat. S. die Uck. ir. 64.
H. 29.
(-4.) Philipp.
Seitdem der B. Detmar das Collegiatstift zu St.Johann in der Stadt Osnabrück gestiftet hatte, waren im-merfort heftige Streitigkeiten zwischen diesem und der Dom-kirche wegen der beyderfeitigen Pfarrgränzen vorgefallen.Auch diese hob Philipp auf eine glückliche Weife, indemer beyde Theile darüber vereinigte, und jenem damit dieBauerschaften und Höfe ausserhalb der Stadt, mitNa-men Hetlage, Vockestorp, Mühlensetten, Dobestorp,Hlckingen, None, Evengdorp, Broke, Haren, Blan-kendorp, Wesenbecke, Rothorst, Mahlbergen, Holthu-sen, Wulften, Wedinghusen, Brockfeten, Stavern undBomede beylegte a), welche zum Theil noch jetzt diese Na-men führen, zum Theil aber nur noch aus den Nameneinzelner Hose zu errathen sind. In der Stadt wurdenauch gewiss« Gränzen festgesetzt d), und das Domcapitel,welches für mehrere dergleichen Abgänge besorgt seyn mochte,ließ sich die seinigen nach dem Tode dieses Bischofes vondem Pabste Alepandn III. bestätigen c). Durch denVergleich mit der Abthey zu Herford hatte er vermuthlichdie alten Erzpricsterlichen Rechte über einige Kirchen wie-der erhalten ä). Denn er übergab der Probstey zu St.Johann die Decanie zu Spenge mit der Kirche daselbst,und die Decanie über Wahlenbrück, Niemfchloh, Neuen-kirchen, Wellingholzhausen, Borgloh, Holte, Geßmold
und