von 918 bis 1192. 55
i.xinxii'. 1'. l. p>. 76z. setzt seinen Tod auch in denCaleneiiZ ^au.
?) Seine Grabschrift lautet also:
blubilium nawü b) Ibivliolü gacet liic tumulatus/Limis 0Ä0 tun: prwliiit eccleftwLui vilw ftni8 luerat cum lme Oocembrischlic lZotsckalcus erat Cbrislm ei taveat.x ^ v ^1 .-r I. e. Da sein Vorgänger spätsiens im I.uro verstorben (S. §.68 N. Z ) und Gottschalk8 Jahr Bischof gewesen ist; so mag er im Dcc. inZgestorben seyn; doch hat er iu fcilo 8. bliculsi 1118noch gelebt, lvte die Urkurde n. 49. bezeuget.
§. 25.
(2z.) Dethard und Conrad v. inz-li?/.Glückltchcr war Dethard, der nicht allein selbstdurch eine frcye Wahl zum Stifte gelangt ist g), sondernauch die Zeit erlebt hat, worin das Recht dazu für allekünftige Zeiten festgesetzt wurde k). Er ward aufPalm-sonntag (den 11 April 1119) von dem Erzbischofe zu Cöllneingeweihet, jedoch wollte der Konig die Wahl zuerst langenicht gut heissen und ernannte c) den HudesheimischenProbst Conrad zu unserm Bischöfe; für welchen GrafFrtederich von Arensperg die Waffen ergrif, und unserStift mit Mord und Brande heimsuchte 6). Nachdemaber Bischof Dethard mit den Seinigen den Grafen ein-mal)! geschlagen hatte, und dieser (1122) plötzlich sein Le-ben einbüssete e) ließ sich auch der König, der sich im-mittelst (1122) der Ernennung überhaupt begeben hatte,versöhnen t), wozu der Erzbischof Friedrich von Cöllnund vermuthlich auch der Herzog Lothar von Sachsen^welcher sich um eben diese Zeit des Bischofeö zu Münster
annahm,